John Cleese als exzentrischer Landadeliger: Ein Spot für die Wiederholungstaste

In der neuen Kampagne von DirecTV und Grey New York darf der Komiker John Cleese das spielen, was er am besten kann: einen ziemlich verschrobenen Briten. Der Spot veräppelt britische Exzentriker so herrlich, dass man ihn sich immer wieder anschauen möchte.

Text: Frauke Schobelt

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In Cannes räumte Grey New York für die witzigen Kettenreaktionen der DirecTV-Kampagne goldene Film-Löwen ab: Diese "furchtbaren" Dinge werden passieren, wenn man beim Kabelfernsehen bleibt und nicht zu DirecTV wechselt. Jetzt folgt die nicht minder lustige Fortsetzung - mit dem britischen Komiker John Cleese in der Hauptrolle. Und der zeigt sich in Hochform, denn er darf unter der Regie von Tom Kuntz das spielen, was er am besten kann und vermutlich auch ist: einen ziemlich verschrobenen Briten.

Der Spot ist ein Frage-und-Antwort-Spiel: John Cleese fragt "Why", "What", "How" und John Cleese antwortet, warum DirecTV so toll ist. Garniert ist das Ganze mit unendlich vielen Details und liebevoll übertriebenen Klischees über britische Landadelige - Akupunktur auf dem Rolls-Royce, Abendessen mit Riesenhummer, Badewannen-Wellness mit Live-Konzert. Das ist so schön, dass man sich den Spot immer wieder anschauen möchte und auch sollte. In den 23 wechselnden Szenen gibt es viel zu entdecken, über das man sich amüsieren kann. Zum Beispiel ein Aquarium mit Hai oder den geplagten Diener, der mal Schneeflocken werfen, mal die Zielscheibe fürs Bogenschießen und ständig irgendwelche Fernseher halten muss. Komprimierte Unterhaltung, die jeden Werbeblock bereichert. Und ein Werbespot für die Stopptaste - um sich wie auf einem Wimmelbild alles ganz genau anzuschauen.

John Cleese ist immer gut für schräge Werbespots. Hier gibt es eine kleine Auswahl.

Compaq

 Schweppes

 Smoking

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 Für eine polnische Bank

William Hill


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



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