Autovermieter :
Jung von Matt: Roberto Blanco rappt im Sixt-Video

"Ein bisschen spar'n muss sein": Wer pleite ist und gleichzeitig prominent, der muss nicht lange auf eine Sixt-Werbeanfrage warten. Das gilt auch für den Schlagersänger Roberto Blanco, der jetzt ganz cool auf Rap macht. Hier geht's zum Musikvideo!

Text: Markus Weber

Wer pleite ist und gleichzeitig prominent, der muss nicht lange auf eine Sixt-Werbeanfrage warten. Das gilt auch für den Schlagersänger Roberto Blanco, der jetzt ganz cool auf Rap macht. Ganz ähnlich wie vor sieben Jahren Matthias Reim ("Verdammt, ich hab nix") zieht sich Roberto Blanco in einem vierminütigen Musikvideo nun selber durch den Kakao und singt: "Ein bisschen spar'n muss sein". In Anlehnung an seinen größten Schlagerhit "Ein bißchen Spaß muß sein" aus dem Jahr 1972. Die verantwortliche Agentur ist - damals wie heute - Jung von Matt aus Hamburg.

"Goldene Uhren, riesiger TV - ich hab alles verloren nur wegen meiner Ex-Frau", singt der in Bayern lebende Sänger mit den afro-kubanischen Wurzeln im Sixt-Video. Wenn er bei herrlichem Sonnenschein mit dem Sixt-Auto durch München kurve, dann würden alle Leute rufen: "Roberto ist doch Blanco - wie kommt der ins Cabrio?". Das Musikvideo (siehe unten) wird auf der entsprechend eingerichteten Kampagnenseite www.sixt.de/blanco gezeigt. Darüber hinaus machen Anzeigen zusätzlich auf die Aktion aufmerksam.

Roberto Blanco musste jüngst wegen seiner Steuerschulden einen Offenbarungseid leisten. Außerdem hatte das Amtsgericht Kelheim wegen Unterhaltsschulden gegenüber seiner Ex-Frau einen Haftbefehl gegen ihn erlassen.

Schon vor drei Jahren hatte Roberto Blanco in einem Werbespot viel Selbstironie bewiesen- und zwar in einem Film für die Deutsche Alzheimer Gesellschaft. Darin war er mit seinem Lied "Ein bißchen Spaß muß sein" versehentlich vor Heavy-Metal-Publikum aufgetreten.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.