Jung von Matt und "Wiwo" provozieren mit Spanien-Anzeige

Europameisterschaft: Ganz im Stile von Sixt präsentiert sich die "Wirtschaftswoche" heute in einer ganzseitigen Anzeige in den Tageszeitungen. Dabei provoziert das Businessmagazin die Spanier mit einem Motiv zur Bankenkrise.

Text: Markus Weber

20. Jun. 2012

Ganz im Stile von Sixt präsentiert sich die Wirtschaftswoche heute in einer ganzseitigen Anzeige in der "Süddeutschen Zeitung", in der "Welt", im "Handelsblatt", in der "Financial Times Deutschland" und im "Tagesspiegel". Darin provoziert das Businessmagazin die Spanier mit einem Motiv zur Bankenkrise - und zieht zugleich seinen Hut vor dem enormen fußballerischen Reservoir innerhalb der "Selección".

Allerdings ist damit zu rechnen, dass weniger die Bewunderung für das spanische Team als vielmehr die thematische Vermengung mit der Wirtschafts- und Bankenkrise des Landes für Schlagzeilen sorgen dürfte. Der Autovermieter Sixt hat im vergangenen Jahr mit seinem umstrittenen Griechen-Motiv jedenfalls ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht.

Die Wirtschaftswoche-Anzeige stammt vom langjährigen Etathalter Jung von Matt/Spree. Abgebildet sind darauf der spanische Mittelfeldspieler Juan Mata und der Stürmer Fernando Torres (beide vom Champions-League-Sieger FC Chelsea). Das Motiv, so heißt es, werde - abhängig vom weiteren Abschneiden der spanischen Mannschaft bei der Europameisterschaft - noch weitere Male geschaltet.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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