Kampagne gegen Genitalverstümmelung gestartet

Pünktlich zum Kinostart des Films "Wüstenblume" startet eine Kampagne, die auf das Problem der Genitalverstümmelung hinweisen soll.

Text: Uli Busch

- keine Kommentare

Am 24.September läuft der Film „Wüstenblume“ in den deutschen Kinos an, das auf dem gleichnamigen Buch von Waris Dirie beruht. Darin greift die Autorin das Thema Genitalverstümmelung in Afrika auf. Den Filmstart nimmt nun das Bündnis zum Schutz von Patenmädchen vor Genitalverstümmelung zum Anlass, um auf dieses Problem hinzuweisen.

Ziel ist die Mobilisierung deutscher Spenderinnen, die den Schutz ihrer Patenmädchen bei den jeweiligen zuständigen Organisationen - zum Beispiel Plan International, World Vision und der Kindernothilfe - einfordern sollen.

Das kreative Konzept und die Umsetzung der Kampagne entstammen der Feder des freischaffenden Hamburger Creative Directors Michael Hoinkes, die Illustration übernahm Christian Scharfenberg von Becker Illustrations.

Starten wird die Kampagne zunächst als Online-Format mit einer eigenen Webseite, die ab sofort läuft. Anschließend folgt Print - unter anderem sind Plakatschaltungen, Infoscreens und Postkarten in Planung - sowie ein Radiospot, der vom deutschen Schauspieler Martin Umbach gesprochen wird.

"Dankeschön" lautet der Claim der Kampagne. Er nimmt Bezug auf die Post, die deutsche Paten regelmäßig von ihren Patenkindern erhalten In illustrierter Form werden jeweils "Paten-Mädchen" aus unterschiedlichen Regionen (Westafrika, Ägypten) dargestellt, die sich für die Unterstützung bedanken. Allerdings ruft das Bündnis auf den Motiven nicht explizit zum Spenden auf, sondern verweist lediglich auf die Onlineseite.

Im Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung engagieren sich unter anderem: Akifra e.V., die Giordano Bruno Stiftung, die Stiftung Deutsches Forum Kinderzukunft und Tabu e.V.


0 Kommentare

Kommentieren

Diskutieren Sie mit