Für Mode- und Kaufhäuser sei eine solche Maßnahme aber im Gegensatz zu Supermärkten eine besondere Herausforderung erklärt Kai Falk, Geschäftsführer beim Handelsverband HDE. Denn anders als im Lebensmittelhandel gebe es bei der Mode viele Impulskäufe, bei denen die Kunden keine eigenen Taschen dabei hätten.

Weitere Nachhaltigkeitsinitiativen in Planung

Zusätzlich erklärte die Galeria-Gruppe, dass es in Kooperation mit Verbänden und Instituten an nachhaltigen Verpackungslösungen arbeite, die stark auf Wiederverwertbarkeit setzen. Handelsgruppenchef Fanderl kündigt außerdem weitere Initiativen an: "Wir werden Nachhaltigkeit auch insgesamt schrittweise sehr viel stärker in unser Geschäftsmodell integrieren. So erproben wir beispielsweise an mehreren Standorten Logistiklösungen, für die Auslieferung eigener Bestellungen an unsere Kunden, die perspektivisch CO2-neutral werden sollen und die wir auch anderen Händlern anbieten wollen."

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Autor:

Marina Rößer © privat
Marina Rößer

ist als Redakteurin im Agenturressort der W&V tätig. Die Diplom-Politologin hat viele Jahre in einem Start-Up gearbeitet und ist daher besonders fasziniert von innovativen Digitalthemen und kreativen Marketingstrategien. Ihre eigene kreative Seite lebt sie beim Kochen und Fotografieren aus und bringt sich zudem Designthemen bei.