Spot-Premiere :
Kentucky Fried Chicken: Der erste TV-Spot

Erstmals in seiner Unternehmensgeschichte wirbt Kentucky Fried Chicken im deutschen Fernsehen. Die Fast-Food-Kette hat ihr Werbebudget verzehnfacht und plant die weitere Expansion. W&V Online zeigt den Spot.

Text: Stephanie Gruber

29. Jan. 2013 - 5 Kommentare

Im Werbeblock gibt es neue Konkurrenz für McDonald's und Burger King. Erstmals in seiner Geschichte wirbt die Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC) im deutschen Fernsehen. In dem Film präsentiert eine Clique junger, hipper Menschen die Hähnchen-Snacks von KFC als ideale Kost nach einer durchfeierten Nacht. „100 Prozent Filet. Frisch paniert, vor Ort“, tönt eine Stimme aus dem Off: „Ist das noch Fast Food?“

Serviceplan Sales hat den Spot entwickelt, der am 29. Januar Premiere feiert. Die Agenturgruppe hatte gemeinsam mit Marketingchef Michael Th. Werner bereits vor zwei Jahren begonnen, KFC neu zu positionieren. Um Media kümmert sich MEC, Düsseldorf. Die Agentur ist bei KFC seit Anfang des Jahres an Bord und hat sich im Pitch gegen drei weitere Agenturen durchgesetzt.

Werner will KFC hierzulande qualitativ hochwertiger positionieren: "Wir sind sozusagen die Haute Cuisine im Fast-Food-Markt, also Premiumanbieter", erklärt er im Gespräch mit Werben & Verkaufen. Kernzielgruppe der Hühnerbraterei sind vor allem junge Erwachsene.

Neben insgesamt drei TV-Spots, die im Laufe des Jahres laufen werden, sollen auch Online-Maßnahmen und eine bundesweite Plakatkampagne für Aufmerksamkeit sorgen. Um für entsprechenden Werbedruck zu sorgen, hat Marketingchef Werner das Budget in den vergangenen Jahren bereits auf einen einstelligen Millionenbetrag aufgestockt, 2013 soll abermals das Zehnfache on top kommen.

Die Filialzahl will KFC Deutschland von derzeit 92 Restaurants bis 2015 auf über 200 steigern. Das ist immer noch wenig im Vergleich zum Platzhirschen McDonald's - die Kette betreibt in Deutschland 1415 Filialen.

Mehr über die Pläne von KFC und die Strategie der Konkurrenz im Fast-Food-Markt lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Werben & Verkaufen (EVT Montag, 28. Januar)


Autor:

Stephanie Gruber
Stephanie Gruber

ist Textchefin bei W&V. Die gebürtige Pfälzerin hatte schon immer ein Faible für Marken, besonders aus dem Bereich Lebensmittel. Kein Wunder: Sie ist quasi im Supermarkt ihrer Eltern aufgewachsen.



5 Kommentare

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Anonymous User 30. Januar 2013

bis dato leider nicht verständlich, vielmehr aussage- & wertlos.bin gespannt auf den rest der kampagne.

hilfreich, das unternehmen besser zu positionieren wird sie vermutlich nicht sein.

Anonymous User 30. Januar 2013

"Premium" ist immer die erste Ausrede, wenn es zu teuer ist.

Und wenn man dann, wie es auch überall anders passieren kann, nicht ganz so frische Sachen in die Tüte bekommt, dann ist das erst recht nicht "Premium".

Ich war letztes Jahr 5 Mal in 3 verschiedenen Filialen und es war zweimal lecker, zweimal enttäuschend und einmal geht so. Seit dem gehe ich da nicht mehr hin.
Wenn es andere auch so erlebt haben, sollten die mit Ihrer hippen Werbung lieber warten, bis die Filialen funktionieren.

Anonymous User 29. Januar 2013

Bah ist das schlecht ...

Anonymous User 29. Januar 2013

Und was soll das Ganze? Komasaufende Jugendliche, die sich um nichts sorgen, am wenigsten um Ihre Ernährung? Was man mit dem Geld alles machen könnte ... Wie tief wird die Werbung noch sinken? Und wie tief das Niveau?

Anonymous User 29. Januar 2013

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/behindertes-maedchen-verklagt-fast-food-kette-kfc-soll-acht-millionen-dollar-fuer-salmonellen-wrap-zahlen-1.1343321

die Haute Cuisine im Fast-Food-Markt? Soll das ein Witz sein?

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