Bei durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben von 147 Euro im Jahr sei der Durchschnittsbon in den Geschäften leicht gestiegen, sagte Wischnewski. Während Männer im Schnitt 71,70 Euro in ein Paar neue Schuhe investierten, kämen Frauen mit durchschnittlich 67,80 Euro etwas günstiger weg. Mehr als ausgeglichen werde dieser Unterschied jedoch von der Kauffreudigkeit der Frauen, die sich im Schnitt pro Jahr vier Paar neue Schuhe zulegten, währen Männer lediglich auf durchschnittlich 2,5 Neuanschaffungen kämen.

Erste Anlaufstelle bleibt dabei der Schuhfachhandel mit einem Anteil von 61,3 Prozent aller verkauften Schuhe. Etwa jedes elfte Paar (8,9 Prozent) wird jedoch im Lebensmittelhandel, vor allem bei den Discountern gekauft. 20 Prozent entfallen auf den Internethandel.

Im Trend liegen dabei nach Angaben des Bundesverbands der deutschen Schuhindustrie weiter Sneaker. Besonders modebewusste Schuhkäufer sollten nach Schuhen mit bis zu sieben Zentimeter hohen Plateausohlen, sogenannten Wolkenschuhen, Ausschau halten, riet die Trendexpertin des Bundesverbands der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS), Claudia Schulz. (dpa)


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W&V Redaktion
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