Schritt 3: Alarmieren Sie automatisiert!

Die beste Information ist wertlos, wenn sie nicht rechtzeitig beim Empfänger ankommt oder inkonsistent ist. Langwierige, manuelle Anrufketten sind daher ebenso unpraktikabel wie fehleranfällig. Wer weiß schon bei jedem Empfänger, über welchen Kanal oder welche Nummer er gerade am besten erreichbar ist? Eine automatisierte Alarmierung aller relevanten Stakeholder spart wertvolle Zeit. Entsprechende digitale Tools sind heute beispielsweise in der Lage, per Knopfdruck auf dem Smartphone virtuelle Krisenräume einzurichten oder ad-hoc eine Telefonkonferenz zu starten.

Schritt 4: Behalten Sie die Übersicht!

Sobald alle notwendigen Personen alarmiert wurden, muss der Krisenstab schnellstmöglich tätig werden, um die aktive Handlungsfähigkeit des Unternehmens nach innen und außen zu gewährleisten. Die größte Herausforderung ist es, den Überblick zu behalten – gerade wenn sich die Akteure nicht alle am selben Ort befinden. Alle verteilten Aufgaben und Entwicklungen müssen auf strukturierte Art und Weise koordiniert und überwacht werden. Auch hier helfen digitale Plattformen.

Schritt 5: Dokumentieren Sie alles – aber bitte revisionssicher!

Krisen sind sensible Situationen. Die interne Kommunikation muss vertraulich und sicher funktionieren. Trotzdem nutzen 23 Prozent der in der BCI Studie befragten Unternehmen private, unsichere Messenger wie Whatsapp. Das ist allein schon aus Datenschutzgründen keine gute Idee. Aber auch die Verfügbarkeit in Extremsituationen ist nicht gewährleistet und eine Dokumentation mühsam. Digitale Krisenmanagement-Tools helfen bei der revisionssicheren, also gegen Manipulationen gefeiten, Dokumentation aller Geschehnisse – oft sogar komplett automatisiert. Das ist entscheidend, um aus der Krise zu lernen oder bei Untersuchungen von Behörden und Versicherungen einen belastbaren Nachweis liefern zu können.

Über die Autorin:

Eske Ofner ist Head of Sales bei der F24 AG, einem der führenden Software-as-a-Service (SaaS)-Anbieter für proaktives Krisenmanagement, Alarmierung sowie für sensible und kritische Kommunikation in Europa.



Autor: W&V Leserautor

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