Die Verbraucherorganisation forderte Nordrhein-Westfalen, Berlin und Brandenburg auf, die Subventionen für Milchgetränke mit Zuckerzusätzen an Schulen zu stoppen. Die einzelnen Schulen entscheiden selbst darüber, ob sie an dem Programm teilnehmen. Auch von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) erwarte Foodwatch ein deutliches Signal gegen staatliche Förderung von Zuckerkonsum an den Schulen, sagte Foodwatch-Vertreter Rücker.

Friesland Campina wies darauf hin, dass es gute Gründe gebe, dass nicht nur Milch, sondern auch zuckerhaltiger Kakao gefördert werde. Denn nicht alle Kinder würden pure Milch mögen. "Auch diese Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, in den Genuss von subventionierten Milcherzeugnissen zu kommen." Dabei bleibe Landliebe deutlich unter der staatlichen Vorgabe für Schulkakao von sieben Prozent. "Wir finden es daher immer noch deutlich besser, wenn Kinder, die keine Milch mögen, zu Schulkakao greifen statt zu herkömmlichen Erfrischungsgetränken." Unter anderem würden die Kinder durch das Programm mit Kalzium versorgt.

dpa


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W&V Redaktion
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