Comeback für Kult-Eis :
Langnese mit "Brauner Bär" auf Friedensmission im Karneval

Langnese bringt das Kult-Eis "Brauner Bär" zurück auf den Markt. Zum Start schickt die Unilever-Marke den Indianerhäuptling auf Friedensmission zu den verfeindeten Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf.

Text: Frauke Schobelt

- 3 Kommentare

"Brauner Bär" als Friedensstifter zwischen Köln und Düsseldorf..
"Brauner Bär" als Friedensstifter zwischen Köln und Düsseldorf..

Langnese hat noch eine ganze Reihe Eisklassiker in seinem Sortiment, die viele noch aus ihrer Kindheit kennen. Nach zuletzt "Dolomiti" bringt die Unilever-Marke nun ein weiteres Kult-Eis aus den 70ern zurück auf den Markt: Das Karamell-Eis "Brauner Bär" kehrt in dieser Saison in die Eistruhen zurück. Das Comeback des Indianerhäuptlings inszeniert die Agentur Fischer Appelt in PR, Social Media und Out of Home.

Ordentlich Aufmerksamkeit soll ein großes PR-Event kurz vor dem Start der Karnevalssaison bringen. Langnese nimmt die alte Städtefehde zwischen den Hochburgen Köln und Düsseldorf auf die Schippe. In Neuss - auf "neutralem Boden" zwischen den "rivalisierenden Stämmen am Rhein" - lädt die Marke "zum ersten deutschen Comedy Roast". Moderiert von Ross Antony liefern sich Komikerin Hella von Sinnen und Moderatorin Verona Pooth einen verbalen Schlagabtausch zur alten Feindschaft der beiden Städte. Auch die Radiomoderatoren Ollie Briesch und Michael Imhof treten gegeneinander an, weitere Gäste sind Cathy Hummels, Pietro Lombardi und Sarah Knappik.

Der "Braune Bär" tritt dabei als eine Art Friedensbotschafter auf und wirbt dafür, das "Kriegsbeil" zwischen "Deutschlands meistverfeindeten Stämmen" endlich zu begraben. Langnese verbindet das Comeback mit einer Mission. "Der Braune Bär reitet für eine bunte und inklusive Welt", sagt Carina Holzhüter Brand Manager Ice-Cream DACH Masterbrand bei Unilever. "In Zeiten, in denen so viel passiert wie heute, soll der Braune Bär zeigen, dass Unterschiede auch jede Menge Spaß machen können."

Das Indianerspektakel wird in Köln und Düsseldorf auf Plakaten und mobilen Großflächen und regional auf Facebook beworben. Darauf zu sehen: Eine Lästerattacke gegen die jeweils andere Stadt und der "Braune Bär" als Friedensstifter. Mit regionalen Radiopromotions werden Tickets verlost, geplant ist auch eine Facebook-Live-Session. Media betreut Mindshare. 


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



3 Kommentare

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Anonymous User 13. März 2017

Ach was, ich pfeife auf dieses Missions-Dings. Gebt mir einfach mein Eis!

Anonymous User 22. Februar 2017

Die ganze Aktion, die Akteure und die bemüht Idee um drei Ecken gedacht, das ist doch alles irgendwie zwischen dämlich und peinlich. Und über die "verfeindeten Stämme" kann im rheinischen Karneval schon kein Jeck mehr herzhaft lachen. Und das der "Braune Bär" für Farbenfrohheit stehen soll, ist gerade so, als wolle man die AfD für Multi-Kulti anpreisen. Ne, danke.
Und @Werberocker: ich denke, Donald Trump mag Magnum. ;-)

Anonymous User 21. Februar 2017

Der "Braune Bär" tritt dabei als eine Art Friedensbotschafter auf und wirbt dafür, das "Kriegsbeil" zwischen "Deutschlands meistverfeindeten Stämmen" endlich zu begraben. Langnese verbindet das Comeback mit einer Mission. "Der Braune Bär reitet für eine bunte und inklusive Welt", sagt Carina Holzhüter Brand Manager Ice-Cream DACH Masterbrand bei Unilever. "In Zeiten, in denen so viel passiert wie heute, soll der Braune Bär zeigen, dass Unterschiede auch jede Menge Spaß machen können."

Echt jetzt? Brauner Bär mit einer Mission? Was bin ich doch für ein Idiot. Ich dachte immer, das wäre einfach ein leckeres Eis. Aber das man damit Frieden stiften kann, habe ich nicht gewusst. Und warum macht man das nicht da, wo es Not tut? Zum Beispiel in Syrien? Oder beim FC Bayern? Oder zwischen CDU und CSU? Warum ist noch niemand auf die Idee gekommen, mit Brauner Bär die Weltreligionen zu einen - in dieser bunten und inklusiven Welt. Denkt da doch mal drüber nach, was wir jetzt für fantastische Möglichkeiten haben. Darf man Brauner Bär dann auch mit einem guten Gewissen essen oder verspeisen? Nicht, dass da die rivalisierenden Stämme am Rhein übereinander herfallen, wenn nur noch der Stiel über ist und die dann anfangen, sich die Köppe einzuschlagen.

Ich will da nicht Schuld sein, Freunde.

Mag Donald Trump eigentlich auch Brauner Bär? Kann mir das einer sagen?

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