Ob sich die mediale Aufmerksamkeit, die die Hamburger durch die Aufregung erhalten haben, schon positiv auf den Absatz der Limonade ausgewirkt hat, lässt sich derzeit noch nicht beurteilen, so der Marketing-Leiter.

Aber: "Wir haben haufenweise Solidaritätsbekundungen über Facebook, Instagram, Twitter, Email und persönlich bekommen, was uns riesig freut."

Engagement der Konsumenten

Am meisten "beeindruckt und mit Dankbarkeit erfüllt" hätten ihn jedoch zwei Petitionen, die von Fans ins Leben gerufen und von vielen unterschrieben wurden.

Bendig: "Es zeigt mir, dass sich das Engagement aller Lemonaider, hochwertige Limonaden zu produzieren und auf die Straße zu bringen und damit soziale Projekte zu fördern, auch auf die Limo-Käufer überträgt."

Sein Unternehmen hoffe nun, "dass aus der Ankündigung, die Richtlinien zu ändern, jetzt auch Taten folgen und jeder Hersteller gesündere Limonaden unter dieser Bezeichnung machen kann."


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde