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"Use Your Voice. Make an impact.", lautet die Botschaft."Your Voice is the Difference".

Das Risiko, einen beliebigen Zeitgeistfilm zu verbreiten, minimiert Levi's, indem zum einen die Jeans fast schon beiläufig immer wieder während des Spots zu sehen sind - zum anderen, weil die Denim-Hosen einst Symbol der rebellischen 50er waren. Damals wurden sie von Arbeitshosen zur Protestkleidung der Jugendlichen, die mit den Traditionen und dem Spießertum der Nachkriegszeit brechen wollten.

Davon zehrt die Jeans noch heute, auch wenn sie inzwischen alle tragen, Alte und Junge, Angepasste und Unangepasste.

So wie heute Alt und Jung gemeinsam für ihre Werte auf die Straße gehen. Und ihre Stimmen erheben.

Der Spot gehört zur Kampagne "Live In Levi’s". Sie wird ab 11. April in Europa und nach und nach in anderen Märkten veröffentlicht. Marketingchefin Jennifer Sey: "Wir scheuen uns nicht, ernste Themen anzusprechen, das schwierigere 'Richtig' über das leichtere 'Falsch' zu stellen."

Anit Van Eynde, VP Marketing Europe: "Wir leben in aufregenden Zeit; immer mehr Menschen erheben ihre Stimmen, setzen sich ein für das, woran sie glauben, und versuchen, die Welt positiv zu beeinflussen." Levi's wolle sie dabei unterstützen.

Levi Strauss stellt sich als Unternehmen dar, dem Gleichberechtigung weltweit am Herzen liegt. Dennoch gab es in der Vergangenheit unter anderem Vorwürfe, die marke lasse bei der Produktion Kinderarbeit zu oder verwende schädliche Chemikalien (Greenpeace) sowie andere Produktionsverfahren, die die Gesundheit der Arbeiter beeinträchtigten. Levi Strauss versprach, bis 2020 auf giftige Chemikalien zu verzichten. 2014 startete die Jeansmarke eine Initiative für moralisch unbedenkliche Hosen gemeinsam mit der Weltbank; ein Förderprogramm für Zulieferer. Vor gut einem Jahr kündigte Levi's an, den Herstellungsprozess nachhaltiger zu machen (via SZ.de).


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.


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