Ernährungssünde Zucker

Zucker gilt bei der Gen YZ neben Fett als zentrale Ernährungssünde. Trotzdem genießen sie Süßes - wenn es gute Gründe gibt: "Schokolade unterstützt als vordergründiger Dickmacher besonders genussvolle Me-Momente von Privatheit, Beruhigung bis hin zu Frust, welche sich über Marken differenzieren lassen. Nur wenigen Schokoladen-Angeboten gelingt aber die Erfüllung der Snacking-Bedürfnisse von Gen YZ", so ein Fazit der Analyse.

Als doppelte Zuckersünde, die nicht nur dick macht, sondern auch die Zähne schädigt, sehen die jungen Verbraucher Hardcandy-Produkte. Der aus ihrer Sicht viel zu langsame Lutschvorgang mindert den Spaßcharakter bei Bonbons. Kauen ist besser als lutschen - deshalb greifen sie lieber zu Fruchtgummi und Kaubonbons, auch wegen der vermeintlich gesünderen Fruchtigkeit. 

"Marktentwicklungen sind ein Spiegelbild von sich ändernden Konsumgewohnheiten. Wer die Menschen hinter den Zahlen besser versteht, wird als Hersteller auf Veränderungen in den Generationen besser reagieren können", so die Marktforscher von K&A BrandResearch.

Und die Hersteller und auch Händler reagieren. Etliche nutzen etwa Zuckerreduzierung als Marketingstrategie. Mehr über den Foodtrend lesen Sie in Ausgabe 13 der W&V. Hier gibt's die Einzelausgabe.


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.