E-Commerce mit Lamino :
Limango startet erste Eigenmarke - für Kindermode

Der Onlinehändler Limango bringt die erste eigene Bekleidungsmarke in den Shop: Lamino. Im E-Commerce-Konkurrenzkampf ist das eine clevere Strategie.

Text: Verena Gründel

"Höchste Qualität, liebevolle Designs und funktionale Details bei gutem Preis-Leistungsverhältnis" - damit will Lamino Fans gewinnen.
"Höchste Qualität, liebevolle Designs und funktionale Details bei gutem Preis-Leistungsverhältnis" - damit will Lamino Fans gewinnen.

Der Shopping-Club Limango erweitert sein Sortiment um die erste Eigenmarke für Kindermode: Lamino. Sie soll alles bieten, was sich Eltern und Kinder wünschen: Indoor- und Outdoor-Bekleidung, Teile für Babys und Kinder bis 8 Jahre, Schuhe, Baumwolle in Bioqualität und Oeko-Tex Standard 100. Die erste Kollektion umfasst 280 Modelle, die Muster reichen von Tieren und Streifen über Punkte bis zu Schiffchen. 

Eigenmarken sind ein großer Trend im Handel, besonders im E-Commerce, weil sie viele Vorteile für die Händler bringen: Sie bieten bessere Margen, weil der Zwischenhändler in der Vertriebskette wegfällt.

Außerdem entzieht sich der Händler der Vergleichbarkeit, denn mit den Produkten kann er den Kunden exklusive Waren bieten, die er nirgendwo anders findet. Dadurch stärken die Händler auch die Kundenbindung, weil der Kunde die Eigenmarke ausschließlich bei ihnen bekommt. 

Limango-Kindermodekollektion

Zur Lamino-Kollektion gehört auch Babykleidung

Viele erfolgreiche Händler implementieren immer mehr Eigenmarken in ihr Portfolio. Zum Beispiel bei Zalando ist das Portfolio inzwischen auf 18 Brands gewachsen. Die bündelt der Shop in einem eigenen Tochterunternehmen namens Zlabels.

Bei About You ist die Eigenmarke Edited inzwischen zur Lovebrand geworden. Es gibt sie sogar in eigenen Edited-Flagshipstores sowie in vielen stationären Fachgeschäften.


Autor:

Verena Gründel

ist seit April 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.