Das Angebot richtet sich an jeden, der einen (neu eingerichteten) Service anbietet, wie Liefer-oder Abholdienste. Aber auch an diejenigen, die auch auf eine Hilfsinitiative aufmerksam machen möchten. Explizit ausgekommen sind Unternehmen, die schon vorher hauptsächlich im Online-Handel oder Lieferservice aktiv waren. Das Angebot ging am 30.3. online, bislang haben sich (Stand 2. April 2020., 12 Uhr) bereits über 800 Händler registriert. Das Projekt wird nun auch auf die Landkreise ausgerollt.

München bringt´s

München bringt´s

Wer steckt dahinter?

10 Redakteurinnen und Redakteure und Entwickler der Süddeutschen Zeitung um den SZ-Digitalstrategen Thierry Backes. "Das Projekt ist eines der reibungslosesten, an dem ich bislang beteiligt war", sagt Backes. Und das, obwohl es innerhalb von nur drei Tagen aufgesetzt wurde. 

"Kaufregional"

Kaufregional

Kaufregional

Die Intention

Die Plattform Kaufregional möchte, ähnlich wie München bringts, die Angebote von Händlern sichtbar machen, geht dabei aber noch mehr ins Detail und legt dem eine „mächtigere“ Suche zugrunde. Es können selbständig individuelle Angebote eingestellt werden, zudem können Unternehmen können auf der Plattform Support Anfragen stellen und einsehen. Über hundert Unternehmen haben sich bereits registriert. 

Wer steckt dahinter?

Das Portal selbst wird von Markus Wittig von Factory 42 und Ken Koch, Inhaber des NY.Clubs in München betrieben und betreut. Zudem unterstützt Christian Schottenhamel das Projekt. Salesforce begleitet das Projekt als Softwareanbieter und hat die Technologie kostenlos bereitgestellt. Factory 42 liefert die technologische Weiterentwicklung sowie Support bei Marketingmaßnahmen.

"Mia gehn online"

Die Intention

Die Initiative Mia gehn online will vor allem bestehende Angebote zusammenbringen und hat deshalb unter anderem Initiativen wie nebenan.de, nemms, Google und Shopify mit in ihre Plattform eingebaut. Für einen Tag hatten über 100 Kleinunternehmer zudem die Chance mit Experten kostenlos zusammenzuarbeiten und Lösungen im Bereich Marketing, Tech oder Digitalität zu entwickeln.

Konkret wurden Händler, Gastronomen und Dienstleister dabei unterstützt, innerhalb von 24 Stunden eigene Online-Präsenzen aufzubauen, ihr Angebot und ihre Dienstleistungen auch online zu verkaufen und zu vermarkten, zum Beispiel mit einem Online-Shop, einem Online-Bestellsystemen oder dem Zugang zu großen Vermarktungsplattformen. Ein Beispiel ist der neue Webauftritt des kleinen Geschenkeladen Kokolores in Haidhausen.

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Ja, ich möchte Inhalte von Instagram angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Zu den prominenten Unterstützern zählen Oliver Kahn und Digitalstaatsministerin Dorothee Bär.

Wer steckt dahinter?

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft, die ReDi School München und UnternehmerTUM. Die Initiatorin des Projekts, Sophie Jonke, Leiterin der ReDI School of Digital Integration, ist zudem Gast bei #MachenWirDasBesteDraus – die 2. virtuelle Konferenz der W&V und spricht dort auch über die Initiative. Unterstützt wird das Projekt des Weiteren von namhaften Unternehmen wie Salesforce, SAP, dem FC Bayern, Microsoft und Jimdo.



Autor: Belinda Duvinage

legt ein besonderes Augenmerk auf alle Marketing-Themen. Bevor die gebürtige Münchnerin zur W&V kam, legte sie unter anderem Stationen bei burdaforward und dem Münchner Merkur ein, leitete ein regionales Magazin in Göttingen und volontierte bei der HNA in Kassel. Den Feierabend verbringt sie am liebsten mit ihren drei Jungs in der Natur, auf der Yogamatte, beim perfekten Dinner mit Freunden oder, viel zu selten, einem guten Buch.