Der Herrenausstatter Trendhim beweist: :
Männer wissen nicht, was sie wollen

Männer wünschen sich Kleidung zu Weihnachten, sagt eine Studie von Trendhim. Stimmt nicht? Doch! Denn die Untersuchung zeigt auch: Männer wissen nicht, was sie wollen. 

Text: Verena Gründel

Was wollen Männer nun wirklich? Weiche oder harte Geschenke?
Was wollen Männer nun wirklich? Weiche oder harte Geschenke?

Männer wissen nicht was sie wollen. Das hat jetzt der dänische Herrenausstatter Trendhim in einer neurowissenschaftlichen Untersuchung herausgefunden. Mit einem EEG-Scanner haben Wissenschaftler die Hirnströme von Männern untersucht, wenn diese Geschenke in den Händen hielten.

Vorher sollten sie die Frage beantworten, ob sie harte oder weiche Geschenke bevorzugen. Die meisten von ihnen, also 66 Prozent, sagten vor dem Test, dass sie harte Geschenke lieber mögen. Aber wissen sie wirklich selbst, was sie wollen?

Nein. Denn mit dem Hirnscanner stellte Trendhim fest, dass 88 Prozent der Männer tatsächlich weiche Geschenke bevorzugen. Mehr als die Hälfte der Männer hat in der vorhergehenden Befragung das Gegenteil zu dem gesagt, was sie eigentlich will. 

Der Test zeigt also zwei Dinge:

  • Zum einen freuen sich Männer mehr über Kleidung zu Weihnachten, also weiche Geschenke, als über Dinge wie Technik, die in harten Verpackungen verschenkt werden.
  • Zum anderen muss frau die Männer nicht so ernst nehmen, wenn sie angeblich etwas (nicht) wollen. Die wissen es schließlich selbst nicht. Umgekehrt sollten die Herren häufiger auf ihre Partnerin hören, die wahrscheinlich viel besser weiß, was Mann will.  

Die Frage, warum Männer weiche Geschenke bevorzugen, beantwortet die Studie nicht. Wir können nur eines vermuten: Die harten Geschenke kaufen sie sich am liebsten selbst. Das Shoppen von Bekleidung überlassen sie dagegen gern der Partnerin - oder dem Christkind.


Autor:

Verena Gründel

ist seit April 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.