OWM-Forderung an Google und Facebook :
"Make America fair and transparent“

Facebook und Google sollen gegenüber ihren Werbekunden transparenter werden, fordern die OWM-Vorstände Tina Beuchler und Uwe Storch.

Text: Thomas Nötting

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Tina Beuchler und Uwe Storch sind die Chefs des Werbekundenverbands OWM.
Tina Beuchler und Uwe Storch sind die Chefs des Werbekundenverbands OWM.

Die Organisation der Werbungtreibenden im Markenverband (OWM) hat ihre Kritik an Google und Facebook erneuert. Die Vorsitzende Tina Beuchler und ihr Stellvertreter Uwe Storch fordern von den US-Konzernen mehr Transparenz bei den Nachweisen von Werbeleistungen. „Make America fair and transparent“, verlangt Ferrero-Mediachef Storch. Google und Facebook sollten sich „an die starken deutschen Mediakonventionen anpassen“, fordert die Nestlé-Digitalchefin Beuchler. „Sie sollen sich integrieren und ihr Know-how einbringen“.

Die Vorstände des Werbekundenverbands zeigen sich im Interview mit W&V optimistisch, dass die Integration gelingt. Beuchler und Storch verweisen auf „positive Entwicklungen“. Dazu gehörten die Einwilligung Facebooks, seine Videowerbung vom unabhängigen europäischen Messdienstleister Meetrics überprüfen zu lassen oder die Bereitschaft von Google, sich im TV-Quoten-Verbund AGF zu engagieren. „Auch die Amerikaner denken darüber nach, was sie im viertgrößten Werbemarkt der Welt erreichen wollen“, sagt Storch. „Proprietäre Insellösungen“ würden es deshalb "auf Dauer schwer haben“.

Was Beuchler und Storch über Fake News und das Aufregerthema Brand Safety denken und warum sie bisweilen auch das Verhalten einiger Werbekunden kritisch sehen, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von W&V.


Autor:

Thomas Nötting
Thomas Nötting

ist Leitender Redakteur bei W&V. Er schreibt vor allem über die Themen Medienwirtschaft, Media und Digitalisierung.



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