Youtube-Hit :
Marken entdecken den Harlem Shake

Der Youtube-Hit Harlem Shake rollt weiter durchs Netz und wird auch von Unternehmen und Marken für Eigen-PR genutzt. W&V Online zeigt ein paar Beispiele von Marken wie Pepsi, Red Bull, 1&1 - oder auch Sänger Heino. 

Text: Frauke Schobelt

- 3 Kommentare

2012 regte der Gangnam-Style mit seinen Reiterposen zum wilden Herumgehopse an - seit einigen Wochen fordert der "Harlem Shake" die globale Internetgemeinde heraus und entwickelt sich zu einer Riesen-Welle - bis zu 4000 Videos mit wild zuckenden Party-Menschen sollen täglich bei Youtube hochgeladen werden. Insgesamt haben sie schon mehr als 44 Millionen Youtube-Klicks generiert, schreibt etwa Digiday.

Logisch, dass auch Marken dem Charme des kollektiven Ausflippens verfallen und das Video-Meme für sich nutzen wollen. So kann man schon etlichen großen Namen beim Rumflippen in ihren Büros zuschauen, etwa Google oder Facebook, auch ZDF oder Giga hatten schon ihren Spaß. Wir haben weitere Beispiele für Eigen-PR mit dem "Harlem Shake" gesammelt:

1&1 etwa twittert, dass es seine gesamte Website zum Shaken bringt. Mit Hilfe von hsmaker.com. kann das jeder - auch wuv.de flippt völlig aus. (Danke für den Hinweis an Leser Stefan Rogg). 

Pepsi schickt eine Dose:

Eine gute Idee, aber leider langweilig gemacht. Da hätte man sich noch mehr Action gewünscht - wilde Cola-Fontänen nach dem ganzen Geschüttel zum Beispiel.   

Besser macht es die Electronic Sports League (ESL) - mit dem "League of Legends" Harlem Shake:

Auch Red Bull ist am Start: Das Racing-Team Australia hat vorher offensichtlich einen großen Schluck aus der Dose genommen:

Witzig und mit Tieren - das zieht immer: Der Harlem Shake von Sea World San Antonio.

Sehr schön nutzt auch der Nachrichtensender KSLA den Harlem Shake - on air:

Die Radiokette Energy ist gleich mit mehreren Editionen am Start, die prominent das Logo zeigen. Hier ein Beispiel aus München:

Selbst Chartstürmer Heino nutzt den Harlem Shake zusammen mit dem Radiosender Unser Ding für Eigen-PR - offensichtlich braucht er dabei allerdings noch einen Anstubser:

Idee für Bundeswehr-Werbung? Wie man es richtig macht und sympathisch für sich wirbt, zeigt die norwegische Armee:

PS: Einen interessanten Ansatz für Produkt-Härtetests bietet dieses Beispiel:

Warum Harlem Shake jeden Social-Media-Marketer aufrütteln sollte, lesen Sie bei Lead Digital.


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



3 Kommentare

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Anonymous User 19. Februar 2013

@ Walter @Stefan Rogg: Danke für die Hinweise. Der Text wurde entsprechend korrigiert.

Anonymous User 19. Februar 2013

Die ESL ist kein Spielehersteller sonder die Electronic Sports League , die Liga für E-Sports! (http://www.esl.eu/de/)

Der Publisher und Entwickler von League of Legends ist Riot Games .

Anonymous User 19. Februar 2013

Nicht 1&1 bringt seine Webseite zum tanzen, sondern eine Homepage namens http://hsmaker.com/ macht das mit beinahe allen Seiten.

Beispiel gefällig? http://hsmaker.com/harlemshake.asp?url=http%3A%2F%2Fwww.wuv.de ;-)

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