Künftig stehen den Fluggästen drei Grundtarife zur Auswahl, die sie im Baukastenprinzip ergänzen können: Vom Tarif "Basic" als reines Low-Cost-Angebot, über "Smart" mit individuell ergänzbaren Zusatzleistungen bis zur Luxusvariante "Best", die sich vor allem an Geschäftsreisende wendet: Wer "Best" bucht, erhält einen Wunschsitzplatz mit Business-Class-Komfort, außerdem Zugang zu Lufthansa-Lounges, Priority Check-in und Benutzung der Fastlane bei der Sicherheitskontrolle, erhöhte Meilengutschrift, mehr Freigepäck, Catering á la carte an Bord, flexible Umbuchung und Stornierbarkeit des Tickets. Dieser Tarif ist bereits auf allen innerdeutschen Verbindungen verfügbar sowie für Österreich, die Schweiz, Belgien, Russland, Frankreich und Großbritannien. Der "Smart"-Tarif entspricht dem klassischen Economy-Tarif mit Reservierung in den vorderen Reihen, Catering an Bord und 23 Kilogramm Freigepäck. Wer im "Basis"-Tarif bucht, sitzt ab Reihe elf, verzichtet auf Catering und jegliches Freigepäck. Für "Smart" und "Basic" können die Fluggäste jedoch individuell Zusatzleistungen - wie mehr Freigepäck - dazubuchen. Der Einstiegspreis von 33 Euro für ein One-Way-Ticket bleibt.

Das Unternehmen will mehr Kundennähe durch den Ausbau mobiler Buchungs- und Informationssysteme erreichen. Dazu gehört Transparenz bei der Preisgestaltung, am Telefon löst eine günstigere 0180er-Nummer die bisherige 0900er-Nummer ab.

Um die neue Germanwings bekannt zu machen, startet 2013 eine große Kommunikationsoffensive, die voraussichtlich Lukas Lindemann Rosinski entwickeln wird. Überzeugen, sagt Winkelmann, soll die Kunden aber vor allem das neue Produkt. (sg/fs)



Stephanie Gruber
Autor: Stephanie Gruber

ist Textchefin bei W&V. Die gebürtige Pfälzerin hatte schon immer ein Faible für Marken, besonders aus dem Bereich Lebensmittel. Kein Wunder: Sie ist quasi im Supermarkt ihrer Eltern aufgewachsen.