Marlboro setzt "Maybe"-Kampagne aus

Nach Kritik von Verbraucherschutzbehörden an der "Maybe"-Werbekampagne von Marlboro verzichtet Hersteller Philip Morris vorerst auf eine weitere Schaltung der umstrittenen Plakatmotive.

Text: Markus Weber

31. Jul. 2012

Nach der Kritik von Verbraucherschutzbehörden an der aktuellen "Maybe"-Werbekampagne von Marlboro verzichtet der Hersteller Philip Morris vorerst auf eine weitere Schaltung der Outdoor-Kampagne. Nach Meinung etlicher Experten verstößt der Werbeauftritt gegen das Tabakgesetz, weil er angeblich besonders Jugendliche und Heranwachsende zum Rauchen animiere. Mehrere Landesbehörden halten die Kampagne von Leo Burnett (Frankfurt) daher für rechtswidrig.

Bei Philip Morris hieß es nun auf Anfrage von W&V Online: "Wir haben vom Landratsamt München ein Benachrichtigungsschreiben mit Bezug auf dort eingegangene Beschwerden über die Marlboro-Plakatkampagne 'Maybe' erhalten. Wir sind zwar der Überzeugung, dass die Marlboro-Plakatkampagne den einschlägigen Gesetzen entspricht, haben uns jedoch entschlossen, die Marlboro-'Maybe'-Außenwerbeplakate auszusetzen, während wir diese Beschwerden untersuchen und unsere Gespräche mit den Behörden fortsetzen."


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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