Marlboro: Wissenschaftler fordern Verbot der "Maybe"-Kampagne

"Rechtswidrig": Wissenschaftler der Universität Hamburg und das Deutsche Krebsforschungszentrum kritisieren Marlboros "Maybe"-Kampagne und fordern von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner gar ein Verbot des Auftritts.

Text: Markus Weber

02. Jul. 2012

Wissenschaftler der Universität Hamburg und das Deutsche Krebsforschungszentrum kritisieren Marlboros "Maybe"-Kampagne (s. Abbildung) und fordern von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner sogar ein Verbot des Werbeauftritts. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Nach Meinung der Wissenschaftler verstößt die Kampagne gegen das Tabakgesetz.

"Die Art und Aufmachung der Kampagne ist besonders geeignet, Jugendliche und Heranwachsende zum Rauchen zu veranlassen, und damit rechtswidrig", zitiert das Hamburger Nachrichtenmagazin Tobias Effertz von der Universität Hamburg. Im Aigner-Ministerium verweist man auf die Zuständigkeit der Länder; man wisse aber, dass einige Landesbehörden die Kampagne ebenfalls für rechtswidrig hielten.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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