Im Herzen der Kampagne stand der Aufruf-Film, der sowohl im Kino, als auch online gespielt wurde. Innerhalb kürzester Zeit erreichte er über 9 Millionen Views auf YouTube, Facebook und Twitter und wurde tausendfach geteilt. Neben dem Aufruf-Film wurde die Idee auch mit OOH-Motiven, Fahrzeug-Beklebungen, Audio-Spots, digitalen Werbeflächen und Online-Formaten wie Swipe-Ups und Video-Ads verbreitet. So erzielte sie eine Reichweite von 115.000.000 und einen Medienäquivalenzwert von 3.120.000 Euro. Die Berliner konnten per Voting auf der Kampagnen-Website oder an Ticketautomaten an der Wahl teilnehmen. So erreichte die Kampagne eine sehr hohe Engagementrate: 830.000 stimmten für die BVG – jeder vierte Berliner.

Die BVG konnten sich über zwei weitere Gold-Auszeichnungen freuen. In Zusammenarbeit mit GUD.berlin entstand "Das Dark Ticket". Serviceplan setzte die "Mind-the-Gap"-Kampagne um.

Lufthansa überzeugt mit KI im Kundendialog 

Der in diesem Jahr zum ersten Mal verliehene Microsoft-Sonderpreis "KI im Kundendialog" ging in Gold an DDB Germany für Ihre Dialogkampagne "Lufthansa Inspiration Cam" im Auftrag der Deutschen Lufthansa. Gemeinsam suchten die Unternehmen einen neuen dialogischen Weg, Reiseinspiration wieder persönlich und relevant zu machen, statt sich auf Social Media beeinflussen zu lassen. Für eine reiseaffine Zielgruppe, die sich mit mobilen Devices durch die digitale Welt bewegt. Heraus kam diese Kampagne:

Auszeichnung für den Nachwuchs

Auch der Kreativnachwuchs wurde im Rahmen der Preisverleihung mit dem Max Junior Award ausgezeichnet. Aufgabe in diesem Jahr war es, eine kreative und umsetzbare Dialogmarketingkampagne für den internationalen Club "Die Schlitzohren" zu entwickeln. Angesprochen werden sollten sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen mit dem Ziel, die gemeinnützige Organisation in der Öffentlichkeit bekannter zu machen und Spenden zu generieren. Drei Arbeiten schafften es auf die Shortlist. Bronze gab es für Studenten der Fachhochschule Südwestfalen. Jeweils einmal Gold ging an die Junioren von Digitas Pixelpark und an den Nachwuchs von Geometry. 

"Mit der digitalen Preisverleihung des Max-Awards in diesem Jahr haben wir einen hervorragenden Weg gefunden, unsere Preisträger auf eine spannende und kurzweilige Art auszuzeichnen und gleichzeitig dem Award eine noch größere Reichweite über eine Vielzahl von Online-Kanälen zu geben", so Patrick Trapp. "Die Resonanz auf unsere online Preisverleihung war so großartig, weshalb wir überlegen, ob diese Form der Verleihung für einen Kreativwettbewerb im digitalen Kommunikationszeitalter auch in Zukunft eine zusätzliche, ergänzende Option neben der Preisverleihung auf großer Bühne ist." 

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Autor: Katrin Ried

Ist Redakteurin im Marketingressort. Vor ihrem Start bei der W&V beschäftigte sie sich vorwiegend mit Zukunftstechnologien in Mobilität, Energie und städtischen Infrastrukturen. Für Techniktrends interessiert sie sich ebenso wie für Nachhaltigkeit, sozialen und ökologischen Konsum.