Jugendlichen in Ost und West machen sich gesellschaftlich über unterschiedliche Dinge Sorgen. So machen sich junge Westdeutsche mehr Gedanken über den Klimawandel, bezahlbaren Wohnraum und darüber, dass die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland zunimmt. Umgekehrt sorgen sich die unter 25-jährigen Ostdeutschen weit überdurchschnittlich darum, dass der Islam in Deutschland an Einfluss gewinnt, dass Deutschland in einen Krieg hineingezogen werden könnte und dass Gewalt und Kriminalität zunehmen. Zudem ist ihr Misstrauen gegenüber dem Staat und seinen Institutionen etwas stärker ausgeprägt als im Westen. Noch weniger als die junge westdeutsche Generation vertrauen die jungen Ostdeutschen darauf, dass die Politik die Interessen ihrer Generation ausreichend berücksichtigt.

"Hier können wir als Arbeitgeber ansetzen und den Jugendlichen dort Zukunftschancen und berufliche Perspektiven bieten, wo sie und ihre Familien leben. Dabei gilt es heute noch konkreter zu zeigen, was eine gute Ausbildung ausmacht – egal ob in Ost oder West, ob betrieblich oder akademisch", betont Sandra Mühlhause, Personalvorstand von McDonald's Deutschland.


Autor:

Franziska Mozart
Franziska Mozart

arbeitet als freie Journalistin für die W&V. Sie hat hier angefangen im Digital-Ressort, als es so etwas noch gab, weil Digital eigenständig gedacht wurde. Heute, wo irgendwie jedes Thema eine digitale Komponente hat, interessiert sie sich für neue Technologien und wie diese in ein Gesamtkonzept passen.