Dabei profitierte McDonald's zwar von Sondererlösen durch Anteilsverkäufe in Japan, doch auch das Tagesgeschäft lief deutlich besser als erwartet.
Im US-Heimatmarkt legte der flächenbereinigte Absatz um starke 4,6 Prozent zu. Als Hit erwies sich die Marketing-Partnerschaft mit dem US-Superstar Travis Scott, der für begrenzte Zeit ein eigenes Menü
bei McDonald's anbot, das sich großer Beliebtheit erfreute. Ansonsten spielten der Kette ihre vielen Drive-Thru-Schalter in die Karten, die während der Corona-Krise einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz darstellen. Zudem wird der Liefer-Service über Apps immer wichtiger.

Weniger rund lief es hingegen international. In Deutschland, Frankreich und Großbritannien etwa schwächelten die Geschäfte, nicht zuletzt wegen andauernder oder neuer Belastungen und Beschränkungen
aufgrund der Corona-Krise. Insgesamt gingen die konzernweiten Erlöse um zwei Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar zurück, was nach den pandemiebedingten Einbrüchen der Vorquartale jedoch eine erhebliche Erholung bedeutet. Analysten hatten mit deutlich schlechteren Zahlen gerechnet, die Aktie reagierte vorbörslich mit einem Kurssprung. (mit dpa)



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Autor: Alessa Kästner

ist Absolventin der Burda Journalistenschule und volontierte beim Playboy. Die gebürtige Münchnerin schrieb für Magazine wie ELLE, Focus oder Freundin und schnupperte im Anschluss noch ein wenig Agenturluft bei Fischer Appelt. Ihre Kernthemen als W&V-Redakteurin: Digital Lifestyle, New Work und Social Media.