Mit Blick auf die Auswirkungen der von den USA gegen den chinesischen Huawei-Konzern verhängten Sanktionen auf das eigene Geschäft mit den Smartphones und Notebooks des Herstellers äußerte sich Werner nur vorsichtig: "Wir müssen abwarten wie uns das berührt", sagte er. Doch gebe es kein Verkaufsverbot für Huawei-Produkte und auch kein pauschales Rückgabe- oder Retourenrecht. Die Sanktionen drohen den chinesischen Konzern von wichtiger Technologie abzuschneiden. So wird Huawei zukünftige Smartphone-Modelle nicht mehr mit vorinstallierten Google-Diensten verkaufen können, was in Europa ein drastischer Nachteil ist.

Im zweiten Geschäftsquartal bis Ende März gelang Ceconomy die Rückkehr in die schwarzen Zahlen - nach einem Verlust im vergangenen Jahr. Für das zweite Quartal wies Ceconomy nun unter dem Strich einen Gewinn von 20 Millionen Euro aus. Im Vorjahr hatte noch ein Verlust von 47 Millionen gestanden, nachdem Ceconomy erhebliche Abschreibungen auf ihre Beteiligung an der früheren Konzernmutter Metro vornehmen musste.

Der Umsatz ging um zwei Prozent auf fünf Milliarden Euro zurück. Auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um Währungseffekte sowie Portfolioänderungen, nahm der Umsatz um 1,1 Prozent ab. Dabei belasteten ein Kalendereffekt durch das späte Osterfest sowie ein schwaches Geschäft in West- und Südeuropa die Entwicklung. Besser lief es in Deutschland. Hier entwickelte sich der Umsatz stabil. Auch die Ergebnisentwicklung auf dem wichtigen Heimatmarkt sei solide gewesen, sagte Werner. Die Jahresprognose bestätigte der Konzern. (W&V Online/dpa)

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W&V Redaktion
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