Bei der für Daimler zuständigen Mediaagentur Fuel@Vivaki (Publicis Media) hat W&V Online ebenfalls nachgefragt. Auch von Agenturseite heißt es:

"Wir distanzieren uns klar von jeglicher Form von Extremismus. Sowohl unsere eigenen Buchungsbedingungen als auch die der Vermarkter, mit denen wir zusammenarbeiten, schließen grundsätzlich Werbeschaltungen auf Seiten mit rechtsradikalen oder Hetz-Inhalten aus. Um fehlerhafte Platzierungen zu verhindern, fordern wir von Vermarktern und  Publishern, alle technologischen Möglichkeiten zu nutzen, um eine einwandfreie Aussteuerung der Kampagnen im Sinne der Werbungtreibenden und Agenturen zu gewährleisten. Wir prüfen nun, warum dies im aktuellen Fall in der Schweiz nicht geschehen ist und wie sichergestellt werden kann, dass sich dies nicht wiederholt."

Erst im Dezember war die Agentur Scholz & Friends Opfer eines Shitstorms geworden, nachdem der (damalige) S&F-Stratege Gerald Hensel privat über den Hashtag #KeinGeldfürRechts Marken und Mediaagenturen dazu aufgerufen hatte, keine Werbung auf Breitbart und anderen rechtspopulistischen Plattformen zu schalten.


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W&V Redaktion
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