Aber das dynamischste Wachstum zeigt Amazon. Der Onlinehändler steigert seinen Markenwert um 56 Prozent und schießt in diesem Jahr auf Platz drei. Seit Facebook im Jahr 2014 ist keine Marke mehr so stark im Interbrand-Ranking gewachsen.

Neben Amazon gehören auch Netflix (+45 Prozent), Gucci (+30 Prozent), Louis Vuitton (+23 Prozent) und Salesforce (+23 Prozent) zu den am stärksten wachsenden Marken.

Facebook verliert an Markenwert

Zu den Verlierern in diesem Jahr gehören GE (-26 Prozent), H&M (-18 Prozent), Harley-Davidson (-9 Prozent), Hewlett Packard (-9 Prozent) und IBM (-8 Prozent). Nach fünf Jahren als stark wachsende Marke geht es für Facebook erstmals bergab. Der Markenwert des sozialen Netzwerks sinkt um sechs Prozent.

Neu dabei sind in diesem Jahr Spotify (Platz 92) und Subaru (Platz 100). Wieder dabei ist Chanel (Platz 23). Die französische Luxusmarke war 2009 zuletzt im Ranking vertreten. Auch Hennessy (Rang 98) und Nintendo (Rang 99) sind wieder in den Top 100.

Luxus und Einzelhandel wachsen am stärksten

Mehr als die Hälfte der Best Global Brands stammen aus vier Branchen: Automobil (16 Marken), Technologie (13 Marken), Finanzdienstleistungen (12 Marken), Luxus (9 Marken) und FMCG (9 Marken).

Am stärksten wächst erstmals der Luxussektor mit einem Plus von 42 Prozent. Stärker jedenfalls als der Einzelhandel, der aber immerhin auch um 36 Prozent wächst.

Insgesamt wächst der Wert aller 100 gelisteten Marken gegenüber dem Vorjahr um 7,7 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 2,02 Billionen US-Dollar.


Autor:

Rolf Schröter
Rolf Schröter

Als Leiter des Marketing-Ressorts der W&V und neugieriger Kurpfälzer interessiert sich Rolf Schröter prinzipiell für alles Mögliche. Ganz besonders mag er, was mit Design und Auto zu tun hat.