Die Investition in die Marke Merck ist Teil des strategischen Wachstumsprogramms "Fit für 2018", mit dem sich das Unternehmen künftig stärker auf technologiegetriebene Geschäfte konzentrieren will. Dazu gehört auch die Umgestaltung der Konzernzentrale in Darmstadt. Die Kommunikation soll verständlicher werden und Stolz auf die lange Firmentradition und den Forscherdrang vermitteln, so der Konzern. Gegründet 1668 ist Merck nach eigenen Angaben das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt. "Wir kehren zu der Marke zurück, unter der wir seit fast 350 Jahren bekannt sind: Merck", sagt Kley.

Mit der Einführung des neuen Markenauftritts werden die bislang eigenständigen Spartenmarken Merck Serono und Merck Millipore abgeschafft, die künftig als Biopharma-Geschäft beziehungsweise Life-Science-Geschäft von Merck auftreten. Produktmarken wie Erbitux oder MilliQ bleiben erhalten.

Merck hält weltweit die Rechte am Namen und der Marke Merck, außer in den USA und Kanada. In diesen beiden Ländern tritt das Unternehmen daher künftig mit anderen Namen auf: Als EMD Serono (Biopharma), EMD Performance Materials (Material) sowie – bis zum Abschluss der geplanten Übernahme von Sigma-Aldrich – als EMD Millipore (Life-Science).

Um eine visuelle Verbindung zu den Merck-Geschäften in den USA und Kanada zu schaffen, führt das Unternehmen zusätzlich zum Merck-Logo ein vielfarbiges M ein. Es dokumentiert in allen Ländern die  Zugehörigkeit zum Konzern.

Merck hat rund 40.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2014 in 66 Ländern einen Umsatz von 11,3 Milliarden Euro. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümerin des börsennotierten Konzerns.



Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Autor: Frauke Schobelt

koordiniert und steuert als Newschefin der W&V den täglichen Newsdienst und schreibt selber über alles Mögliche in den Kanälen von W&V Online. Sie hat ein Faible für nationale und internationale Kampagnen, Markengeschichten, die "Kreation des Tages" und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.