Der Handy-Ableger des US-Konzerns feiert seinen Start mit einem Werbeclip. Den sehr bunten Gute-Laune-Spot "Not Like Everybody Else" hat das Unternehmen auf Youtube gestellt - denn der Hashtag zur Hochzeit von Microsoft und Nokia lautet: #MoreColorful.

Für weniger gute Laune dürfte aber die jüngsten Zahlen sorgen: Nokias Handy-Geschäft schrieb im ersten Quartal rote Zahlen von 347 Millionen Euro. Der Umsatz fiel im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 1,93 Milliarden Euro, dies geht aus einem Bericht des finnischen Unternehmens hervor. Microsoft gibt immerhin für die Hardware-Sparte 3,79 Milliarden Euro sowie weitere 1,65 Milliarden Euro für eine Patentlizenz auf zehn Jahre aus.

Nokia selbst besteht jetzt hauptsächlich nur noch aus dem Netzwerkausrüster NSN. Der jetzt ernannte Chef: Zum 1. Mai tritt Rajeev Suri an, der bisher NSN führte. Der Netzausrüster gehört Nokia ganz, seit Siemens bei dem früheren Gemeinschaftsunternehmen ausgestiegen war. NSN hatte in früheren Jahren mehrfach mit milliardenschweren Sanierungskosten die Nokia-Bilanzen verhagelt. Doch inzwischen haben sich die harten Maßnahmen ausgezahlt. Jetzt will Nokia mit NSN die nächste Generation der Mobilfunk-Netze prägen.


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Ulrike App
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ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.


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