Milka will mit Crispello im Pralinensegment Fuß fassen

Milka will neue Verzehranlässe für Schokolade schaffen – und lanciert daher bereits den zweiten Spot für die Pudding-Praline Crispello seit der Markteinführung vor einem dreiviertel Jahr. W&V Online zeigt den Spot.

Text: Stephanie Gruber

28. Mar. 2012

Milka lanciert eine neue Kampagne für seine Pudding-Praline Crispello. Crispin Porter + Bogusky London hat den Film entwickelt, der im ersten Flight bis Mitte April, und in einem zweiten Flight vom 23. April bis zum 6. Mai auf allen reichweitenstarken TV-Sendern laufen wird.

Für die Schokoladenpraline ist es bereits der zweite Aufschlag seit ihrer Einführung vor einem dreiviertel Jahr. Um die Innovationsrate hochzuhalten und stets neue Verwendungsanlässe zu schaffen, konzentriert sich Kraft Foods bei Milka längst nicht mehr nur auf das Kerngeschäft der Tafelschokoladen. „Wir sind mittlerweile sehr stark im Saisongeschäft, im Pralinenbereich und mit Snax neuerdings auch im Marktsegment der Schoko-Knabberartikel", erklärt Marketing Managerin Bettina Gott.

Im Crispello-Spot klärt Milka zunächst über die Herstellung der Praline auf, im zweiten Teil steht dann aber vor allem die neue Markenidee, das Stupsen der lila Kuh im Mittelpunkt – gepaart mit dem neuen Claim „Trau Dich zart zu sein.“ Dieser hatte „Die zarteste Versuchung seit es Schokolade gibt“, erst Anfang 2011 abgelöst und für reichlich Diskussionen in der Branche gesorgt.

Bis der neue Claim etabliert ist, wird es nach Bettina Gotts Ansicht noch eine Weile dauern. Aber, da ist sich die langjährige Milka-Marketerin sicher: „Trau dich zart zu sein‘ hat das Potenzial, uns langfristig zu begleiten.“ Der Claim sei vielseitig einsetzbar sei und man könne damit die Kunden viel stärker in die Kommunikation einbinden. Den Anteil der Online-Kommunikation stockt Milka sukzessive auf. Aber, sagt Gott: „TV hat ganz klar den Löwenanteil am Kommunikationsbudget. Und das wird auch so bleiben.“


Autor:

Stephanie Gruber
Stephanie Gruber

ist Textchefin bei W&V. Die gebürtige Pfälzerin hatte schon immer ein Faible für Marken, besonders aus dem Bereich Lebensmittel. Kein Wunder: Sie ist quasi im Supermarkt ihrer Eltern aufgewachsen.



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