Die Einführungskampagne wird im Fernsehen, im Social Web, in digitalen Medien und Mobile, auf Außenwerbung, im Hörfunk und mit Eventmaßnahmen verbreitet. Carpenter: "Das Briefing für die Kampagne lautete: Spaß mit Geschmacksrichtungen." Die vorliegende Arbeit stelle den Coca-Cola-Markenkern spielerisch und überraschend dar.

Erster neuer Coke-Geschmack seit 2007

Coca-Cola hatte bereits Anfang Februar den US-Verkaufsstart für Orange Vanilla Coke und Orange Vanilla Coke Zero Sugar für 25. Februar angekündigt. Im Namen der Zero-Variante verbirgt sich eine weitere Neuerung: Coca-Cola benennt seine Zeros um in Zero Sugar - damit wird ganz konkret, wofür die Null genau steht.

Die Orange-Vanille-Sorte ist die erste neue Geschmacksrichtung, die Coca-Cola seit der Vanilla-Coke 2007 auf den Markt bringt. Dafür wird natürlich ordentlich auf den Putz gehauen. Die Markenverantwortliche Kate Carpenter setzt die Sortimentserweiterung in Bezug zur einheitlichen Markenstrategie, die Coca-Cola seit 2016 verfolgt: "Wir haben gemerkt, dass wir im Geschmackssortiment einen Rohdiamanten haben", sagt die Markenchefin. "Cherry Coke und Vanilla Coke und ihre Zero-Varianten haben gut zugelegt in den vergangenen paar Jahren. Und das mit sehr begrenztem Marketing." Den Fans aromatisierter Koffeinlimos wollte man mehr Auswahl bieten - unter dem etablierten Markendach.

Dabei zog der Konzern unter anderem Erdbeer, Zitrone und Ingwer in Betracht - entschied sich aber aufgrund der Ergebnisse in Testgruppe für Orange-Vanille. Hinzu kommt: Im Sommer 2018 hatte Coca-Cola in Australien Coke Orange No Sugar eingeführt, Coke Orange Vanilla in Kanada: Beides sei laut Unternehmen gut angekommen.



Susanne Herrmann
Autor: Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.