Auch die Forscher des Imperial College in London, eine der weltweit renommiertesten und forschungsstärksten Universitäten, nutzen die geballte Rechenleistung. Berechnungen zufolge könnten 100.000 Smartphones in nur drei Monaten bei einer nächtlichen Laufzeit von sechs Stunden die Jahresleistung aller Forschungsrechner des Imperial Colleges erzielen.

"Millionen von Smartphones hängen nachts ungenutzt am Ladekabel. Jeder kann die Rechenpower seines Handys jetzt für die Corona-Forschung einsetzen. Mit Dreamlab entsteht so ein virtueller Supercomputer, der die Suche nach Medikamenten um ein Vielfaches beschleunigt. Je mehr mitmachen, desto schneller kommt die Forschung voran. Lasst uns gemeinsam das Coronavirus bekämpfen!", sagt Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.

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Handyleistung wird nicht beeinträchtigt und Daten sind sicher

Die Leistung der Smartphones wird durch die nächtlichen Rechenmarathons nicht beeinträchtigt. Die App lädt immer nur kleine Pakete herunter, so dass einzelne Geräte nicht überbelastet werden. Für Vodafone-Kunden in Deutschland ist das verbrauchte Mobilfunk-Datenvolumen bei der Nutzung von Dreamlab im deutschen Vodafone-Netzwerk kostenlos. Auch der Datenschutz ist sichergestellt: Die App verwendet ausschließlich den Prozessor des Geräts und kann nicht auf andere Bereiche zugreifen. Die Daten von Patienten, die für die Berechnungen runtergeladen werden, wurden zu Forschungszwecken anonymisiert und de-identifiziert.

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Die Forscher des Imperial College in London, eine der weltweit renommiertesten und forschungsstärksten Universitäten, nutzen die geballte Rechenleistung



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Autor: Alessa Kästner

ist Absolventin der Burda Journalistenschule und volontierte beim Playboy. Die gebürtige Münchnerin schrieb für Magazine wie ELLE, Focus oder Freundin und schnupperte im Anschluss noch ein wenig Agenturluft bei Fischer Appelt. Ihre Kernthemen als W&V-Redakteurin: Digital Lifestyle, New Work und Social Media.