Die wachsenden Budgets zeigen, dass der Mittelstand auf die zunehmende Konkurrenz aus dem Internet reagiert. Zwar verzichten auch 2014 noch 12,7 Prozent aller KMU komplett auf Online-Marketing. Den meisten Unternehmern ist jedoch schon heute bewusst, welche Chancen sie damit verpassen: 59,7 Prozent stimmen der Aussage zu, Online-Marketing sei besser messbar und transparenter als klassische Werbung. Und 61,2 Prozent von ihnen sind überzeugt, Kunden online zielgerichteter und günstiger als auf klassischen Wegen zu erreichen.

Allerdings gibt es auch Bedenken gegenüber der Internetwerbung: 46,4 Prozent der Befragten glauben, Online-Marketing sei teurer und - technisch - komplizierter als klassisches Marketing. Und 71,3 Prozent tun sich schwer, online Konsumenten aus ihrem Einzugsgebiet zu erreichen. Eine Chance für spezialisierte Dienstleister: Bereits 40,5 Prozent aller kleinen und mittelständischen Unternehmen sind deshalb bereit, auf das Fachwissen und die Erfahrung von Experten zu setzen. Neben der digitalen Marketingstrategie stehen dabei insbesondere Suchmaschinen-, Display- und E-Mail-Marketing im Vordergrund.

„Die Konsumgewohnheiten haben sich in den letzten Jahren mit dem Siegeszug des Internets und der schnellen Verbreitung von Smartphones rapide verändert: Wer heute nicht online sichtbar ist, hat es zunehmend schwer, von Konsumenten wahrgenommen zu werden“, so Heilemann&Co.-Geschäftsführer Fabian Heilemann. „Vor dem Hintergrund der Digitalisierung findet ein 'Survival of the fittest' statt, dem sich lokale Unternehmen nicht verschließen können, wenn sie auch in Zukunft erfolgreich sein möchten.“


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

koordiniert und steuert als Newschefin der W&V den täglichen Newsdienst und schreibt selber über alles Mögliche in den Kanälen von W&V Online. Sie hat ein Faible für nationale und internationale Kampagnen, Markengeschichten, die "Kreation des Tages" und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.