Im laufenden Jahr wurden die Werbespendings von Sport-Highlights wie der Fußball-Europameisterschaft und den Olympischen Spielen in Rio in die Höhe getrieben. Auch von den anstehenden US-Präsidentschaftswahlen profitiert die Branche massiv.

In Westeuropa beträgt die Steigerungsrate im laufenden Jahr "nur" 2,9 Prozent - wobei das Plus in Großbritannien mit 5,4 Prozent wesentlich stärker ausfällt als in Deutschland (2,3 Prozent). Hierzulande legen die digitalen Werbeausgaben um gut neun Prozent auf fast fünf Milliarden Euro zu (Marktanteil an den nationalen Werbeinvestitionen: 32,5 Prozent). In Deutschland wird das bislang umsatzstärkste Medium Fernsehen (Marktanteil 2016 bei 32,7 Prozent) seine Marktführerschaft im kommenden Jahr an die digitalen Medien abgeben müssen.



Markus Weber, Redakteur W&V
Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.