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Moët ehrt Roger Federer mit eigenem Champagner

Die Champagnermarke ehrt ihren Markenbotschafter mit einem limitierten Vintage-Champagner, von dem eine Flasche 19.998 Euro kostet. 20 Flaschen darf Federer selbst behalten.

Text: Daniela Strasser

Edel-Champagner in schwarzer Hülle: Sie erinnert an die Gummi-Umwicklung eines Tennisschlägers.
Edel-Champagner in schwarzer Hülle: Sie erinnert an die Gummi-Umwicklung eines Tennisschlägers.

Gerade laufen die French Open. Nicht mit dabei ist Roger Federer. Die Nummer zwei der Tennis-Weltrangliste verzichtet wie schon im Vorjahr auf die Teilnahme an allen Sandplatzturnieren und will sich lieber für die Rasenspiele schonen. Der Champagnermarke Moët & Chandon, einem seiner Markenpartner, dürfte das egal sein. Sie stellte trotzdem während der French Open die Luxusedition vor, die sie Federer zu dessen 20-Jahres-Jubiläum im Profi-Tennis widmet. Gemeinsam mit der Pariser Agentur Sid Lee hat sie Vintage-Champagner aus Federers Debütjahr 1998 neu verpackt; die schwarze Hülle erinnert an die Gummi-Umwicklung eines Tennisschlägers. Darauf zu sehen sind wichtige Stationen Federers und seine Unterschrift.

Die Idee ist gut, garantiert Aufmerksamkeit. Roger-Federer-Fans haben davon allerdings wenig, außer sie wollen die 19.998 Euro ausgeben, die Moët & Chandon für die auf 20 Stück limitierte Magnum-Sonderedition verlangt. Pro Flasche. Immerhin fließt das Geld an die Roger Federer Foundation, die Kinder unterstützt. Noch mal 20 Stück gehen direkt an Roger Federer, die kann er nach Lust und Laune verschenken.

In diesem Video zeigt die Marke, wie die limitierte Edition entstanden ist:

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Kurz ließ sich Federer dann doch in Paris blicken: Die Champagnermarke hatte zum Launch und ihm zu Ehren eine Party im Pavillon Ledoyen des Drei-Sterne-Starkochs Yannick Alléno gegeben.


Autor:

Daniela Strasser, W&V
Daniela Strasser

Redakteurin bei W&V. Interessiert sich für alles, was mit Marken, Agenturen, Kreation und deren Entwicklung zu tun hat. Außerdem schreibt sie für die Süddeutsche Zeitung. Neuerdings sorgt sie auch für Audioformate: In ihrem W&V-Podcast "Markenmenschen" spricht sie mit Marketingchefs und Media-Verantwortlichen über deren Karrieren.


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