Modemarken :
Nach den Turbulenzen: S.Oliver startet neue Dachmarkenkampagne

Die S.Oliver-Gruppe wandelt sich unter neuer Führung zum Multi-Markenkonzern. Nun muss die markenstrategische Umsetzung folgen. Doch noch ist von den Auswirkungen in der Kommunikation nichts zu sehen, wie die erste Kampagne zeigt. 

2016 verspricht spannend für das Modehaus S.Oliver zu werden. Denn nach dem Führungswechsel vergangenen Sommer und der Ankündigung, aus der Gruppe einen Multi-Markenkonzern zu machen, muss nun die markenstrategische Umsetzung folgen.

Zur Erinnerung: "Wir sind davon überzeugt, dass die neue Holdingstruktur unser operatives Geschäft stärken wird. Aus einem großen Tanker wird ein Mutterschiff mit vielen Marken-Schnellbooten", sagte CEO Armin Fichtel im Herbst.

Unter dem Kampagnen-Claim #feelslikespring werden seit dem 1. Februar die Marken S. Oliver, S. Oliver Denim und S. Oliver Premium beworben. Die Motive werden international im S.Oliver-Marketingmix eingesetzt - in einer großen, klassischen und digitalen Mediakampagne.

Der Spot:

Das Unternehmen aus dem unterfränkischen Rottendorf hatte im Herbst angekündigt, ab August 2016 dem Bereich Casual-Mode das Suffix "Red" und dem Premiumbereich mit Fokus auf anlassorientierte Mode "Black" zu verpassen. Und aus S. Oliver Denim soll die künftige und gleichzeitig frühere Jeansmarke QS werden.

Es scheint, die Dachmarkenkampagne bündelt noch mal alle Kräfte, bevor es später dieses Jahr richtig losgeht.

Fotografiert wurden die Motive von Enrique Badulescu. Die Kreation wurde inhouse in Kooperation mit der Condé Nast Manufaktur umgesetzt. Verantwortlich für die Produktion ist Nowadays, Berlin.


Autor:

Christa Catharina Müller
Christa Catharina Müller

ist seit Februar 2014 Redakteurin im Ressort Marketing, wo sie über Mode und digitales Marketing schreibt. Bevor sie zu W&V kam, hat sie ein Onlinevolontariat bei Condé Nast absolviert und war anschließend drei Jahre als freie Autorin tätig, unter anderem als Bloggerin für Yahoo.



3 Kommentare

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Anonymous User 10. Februar 2016

Finde auch: wirkt doch frisch und frech. Sieht gut aus

Anonymous User 10. Februar 2016

Was heißt hier superschlecht? Für das miese Produkt sieht das Ergebnis mehr als großartig aus. Ist ja schließlich nicht Prada.

Anonymous User 8. Februar 2016

Super schlecht. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

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