Youtube-Trend :
Nachts allein bei Ikea: Möbelkette warnt vor "Sleepovers"

Ikea setzt gern Trends, doch über diesen sind die Schweden nicht froh: Immer häufiger lassen sich junge Leute über Nacht in den Warenhäusern der schwedischen Möbelkette einschließen.

Text: W&V Redaktion

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Das Video "Two idiots at night in Ikea" erhielt auf Youtube inzwischen rund zwei Millionen Klicks.
Das Video "Two idiots at night in Ikea" erhielt auf Youtube inzwischen rund zwei Millionen Klicks.

Ikea setzt gern Trends, doch über diesen sind die Schweden nicht froh: Immer häufiger lassen sich junge Leute über Nacht in den Warenhäusern der schwedischen Möbelkette einschließen. Im Laufe des Jahres seien weltweit rund zehn Vorfälle registriert worden, sagte Ikea-Sprecherin Johanna Iritz am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Man teste derzeit Maßnahmen, mit denen solche sogenannten Sleepovers verhindern werden können.

In Gang gesetzt haben den Trend möglicherweise zwei junge Männer in Belgien. Sie filmten, wie sie sich in einem Kleiderschrank versteckten und nach Ladenschluss in den Betten Gutenachtgeschichten lasen. Ein recht professionell gemachtes Video der Aktion ("Two idiots at night in Ikea") erhielt auf Youtube inzwischen rund zwei Millionen Klicks.

Etwas weniger Spaß hatten zwei 15-jährige Mädchen, die sich im Oktober in einem Ikea-Haus im schwedischen Malmö versteckten. Die beiden waren an einem Sonntagmorgen vom Reinigungspersonal in zwei Schränken entdeckt worden. Aus Angst, dass die Alarmanlage losgehen würde, hatten sie sich nicht getraut, aus ihrem Versteck herauszukommen.

Bei Ikea in Schweden findet man das nicht so lustig. "Wir können diese Art von Aktionen nicht gutheißen", sagte Iritz. "Wir können nicht für die Sicherheit der Menschen garantieren, die sich nachts in unseren Läden aufhalten." (dpa)


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W&V Redaktion
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Anonymous User 23. Dezember 2016

Vor etwa 20 Jahren gab es im Ikea mal die Aktion, dass Kinder im Möbelhaus übernachten konnten. Ich fand das damals mega cool – obwohl die tollen Kinder-Hochbetten schon alle belegt waren und ich mir mit einer Freundin ein Doppelbett teilen musste. Das sollten sie häufiger anbieten und den Schabernack so für sich nutzen.

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