Tabakwerbung :
Neue Marke Iqos: Marlboro-Alternative für 65 Euro

Marktführer Philip Morris launcht eine neue Marke. Iqos startet mit einer massiven Out-of-Home-Präsenz und einer mehrstufigen Marketingstrategie.

Text: Rolf Schröter

Iqos startet mit einer massiven Out-of-Home-Präsenz.
Iqos startet mit einer massiven Out-of-Home-Präsenz.

Der Claim der neuen Marke Iqos geht in die Vollen: „Das ändert alles“. Philip Morris wirbt damit für ein Produkt, das keine E-Zigarette ist, denn die verdampft Flüssigkeiten, so genannte „Liquids“. Aber es ist auch keine Zigarette. Man konsumiert Tabak.

Im Gegensatz zur Zigarette wird der Tabak im Iqos-Stick nicht verbrannt, sondern erhitzt. Klingt kompliziert. Ist es anfangs auch. Deshalb, und weil Tabakwerbung in Deutschland in vielen Medien verboten ist, geht Philip Morris im Marketing ganz neue Wege und probiert eine Mischung aus Außenwerbung, One-to-one-Marketing und Dialogmarketing.

Ziel ist es, erwachsene Raucher von der Fluppe wegzubringen und auf die neue Alternative zu lenken. Dafür muss der Interessent anfangs 65 Euro für die Gerätschaft auf den Tresen legen. Die Tabak-Munition namens „Heet-Sticks“ kostet dann so viel wie derzeit Zigaretten: 6 Euro für eine Packung mit 20 Stück Inhalt.

Wie die drei Agenturen Leo Burnett, Pixelpark und Avantgarde in diesem vergleichslosen Fall zwischen FMCG-Werbung und Lifestyle-Marketing zusammenarbeiten und wie Marketingdirektor Thorsten Scheib das alles dirigiert, lesen Sie in der aktuellen W&V, die am 8. August erscheint. Hier geht es zur Einzelheftbestellung. 


Autor:

Rolf Schröter
Rolf Schröter

Als Leiter des Marketing-Ressorts der W&V und neugieriger Kurpfälzer interessiert sich Rolf Schröter prinzipiell für alles Mögliche. Ganz besonders mag er, was mit Design und Auto zu tun hat.