Kampagne zum Service-Start :
Nicht lang reden - Sixt lässt Alexa buchen

Während die nervige Hertz-Dame noch fragt, hat der Kunde bei Sixt schon gebucht: per Sprachanwendung via Alexa. So bewirbt der Autoverleiher den neuen Service.

Text: Petra Schwegler

Vergleichende Werbung kann witzig sein – wie Sixt beweist. Der für seine frechen Kampagnen bekannte Münchner Autoverleiher spannt jetzt Alexa ein. Um für einen neuen Service zu werben: Sixt bietet seinen Kunden ab sofort einen Amazon Alexa Skill für die Fahrzeugbuchung per Spracheingabe. Motto: "Alexa, miete mir mein Traumauto bei Sixt!"

Und hier das Werbemotiv:

Auch wenn Sixt in der Kampagne im Prinzip mit alten Geschlechterklischees arbeitet und eine Mitarbeiterin des Konkurrenten Hertz als Quelle nerviger Fragen platziert (… es könnte ja auch mal ein Mitarbeiter sein …): Der werbliche Seitenhieb sitzt. Und er arbeitet den Vorteil des neuen Services auf einen Blick heraus.

Kunden sollen Alexa ganz einfach sagen können, was sie benötigen: Sie nennen die gewünschte Vermietstation, das Datum der Anmietung und der Rückgabe sowie die jeweilige Uhrzeit und können aus einem vorhandenen Fahrzeugpool das für ihren Bedarf richtige Auto.

Dabei könnte Sixt durchaus neue Inspiration für Kreationen bekommen. Denn selbst auf launig formulierte Anweisungen der Fahrzeug Mietenden soll Alexa zuverlässig mit einem Angebot an Autos reagieren können.  Sixt hat bei der Entwicklung des Alexa Skill eng mit Amazon zusammengearbeitet. Das Ganze wird im Amazon Skill Store verfügbar sein.

Sixt ist bekannt dafür, auf aktuelle Themen fix und frech zu reagieren. Die Motive stammen dabei durchaus von der Stammagentur Jung von Matt. Doch wer eine gute Idee hat, mit der provoziert werden kann, darf ebenfalls ran. Und so sind unter anderem auch die Münchner Agenturen 19:13 und FJR oder der Kreative Oliver Voss für ironische Sixt-Einsätze verantwortlich. 

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Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.