Nicht-Sponsor Gatorade über Olympia: "Wir waren dort - und zwar in echt"

Als Nicht-Olympia-Sponsor durfte Gatorade rund um die Spiele nicht mit seinem Testimonial Usain Bolt werben. Erst jetzt ist es der Marke aus dem Hause Pepsi wieder erlaubt. Die Botschaft im TV-Spot klingt trotzig - aber gut.

Text: Markus Weber

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Für die Athleten und ihre oft langjährigen Sponsoren ist es ein echtes Ärgernis, dass ausgerechnet beim sportlichen Höhepunkt alle vier Jahre ihre Partner und Geldgeber draußen bleiben müssen. Der Grund liegt in den restriktiven Vorgaben des IOC, die während der Spiele nur die Präsenz der offiziellen Olympia-Sponsoren zulassen.

Jetzt dürfen endlich auch die individuellen Sponsoren der Athleten wieder ran. Zum Beispiel Gatorade, die zu Pepsi gehörende Marke für isotonische Getränke, die den Sprintkönig und dreifachen Goldmedaillengewinner Usain Bolt unterstützt. Gatorade gestaltet die Rückkehr aus seiner unfreiwilligen Werbeabstinenz als echte Retourkutsche. "Wir waren nicht auf den Werbeflächen im Stadion. Wir waren nicht auf den Doppeldecker-Bussen. Wir waren nicht auf den Souvenirs", erzählt die Stimme aus dem Off.

Aber Gatorade war trotzdem dort - und zwar "in echt":

Die Idee zu der Kampagne stammt von der US-Agentur TBWA/Chiat/Day.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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