Omnichannel :
Obi gründet Transformations-Einheit "Next"

Obi will sein Geschäftsmodell neu ausrichten und gründet dafür die Transformations-Einheit Obi Next. Gleichzeitig verlässt einer der Vorstände das Unternehmen.

Ziel ist es, Obi in "den führenden kundenzentrierten Crosschannel-Baumarkt" zu verwandeln.
Ziel ist es, Obi in "den führenden kundenzentrierten Crosschannel-Baumarkt" zu verwandeln.

Von Tapeten über Werkzeug bis hin zu Gartenmöbeln - auch im Baumarkt kaufen Kunden immer häufiger online ein. 2016 stieg der Onlineumsatz mit Do-it-Yourself-Produkten in Deutschland um 14 Prozent auf 2,77 Mrd. Euro. Baumärkte müssen also etwas tun, um die Kunden nicht an Amazon oder andere Pureplayer zu verlieren. Das weiß auch Obi und gründet, um sich für die Zukunft wettbewerbsfähig aufzustellen, die neue Unternehmenseinheit Obi Next.

Ziel sei es, das Unternehmen in "den führenden kundenzentrierten Crosschannel-Baumarkt" zu verwandeln. Obi Next übernimmt die Führungsrolle in diesem Change-Prozess. Die Einheit soll entsprechende Angebote für den Kunden entwickeln und das Geschäftsmodell der gesamten Unternehmensgruppe neu aufstellen. 

Sebastian Gundel soll die Leitung der Einheit übernehmen, die in Köln sitzt. Der ehemalige Unternehmensberater ist seit 2012 bei Obi und war zuletzt unter anderem für das Corporate Marketing verantwortlich. 

Österreich wird Testmarkt

Die neuen Entwicklungen von Obi Next sollen testweise zuerst in Österreich eingeführt werden. Erfolgreiche Lösungen sollen dann in allen anderen Märkten eingeführt werden. Gundel wird außerdem das gesamte Österreich-Geschäft verantworten. 

Gleichzeitig gibt Obi bekannt, dass der langjährige Vorstand Paolo Alemagna das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Er arbeitete seit 1994 für Obi und wurde vor gut zwölf Jahren in den Vorstand berufen. Ein Nachfolger ist bislang nicht bekannt.


Autor:

Verena Gründel

ist seit April 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.



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