Noch unangenehmer ist, dass #OMR19 jetzt auch mit einer der wenigen anderen deutschen Großveranstaltungen rund um digitale Themen kollidiert. Die Re:Publica in Berlin, gerade erst mit rund 10000 Besuchern zu Ende gegangen, wird kommendes Jahr vom 6. bis zum 8. Mai stattfinden. Mit Blick auf die Aussteller gebe es nicht sehr viele Überschneidungen bei den Veranstaltungen, sagt Westermeyer.

Bei den Besuchern könnte die Sache schon etwas anders aussehen. Auch deshalb habe man versucht, die Terminkollision auch im Kontakt mit den Re:Publica-Machern zu vermeiden, so Westerermeyer, da die Überschneidung für alle Beteiligten nicht gut sei. Letztlich sei dies aber nicht gelungen. Deshalb denke man jetzt gemeinsam darüber nach, aus dem Schaden einen Nutzen zu machen und suche nach Möglichkeiten, wie #OMR19 und #rp19 "etwas gemeinsam machen" könnten.

Andreas Gebhard, Mitgründer der Re:Publica, bestätigt, dass es Kontakt zur OMR gegeben habe. Gebhard lässt aber auch keinen Zweifel daran, dass man von der Überschneidung alles andere als begeistert ist. „wir sind natürlich nicht gerade froh darüber.“ Und es sei ja auch klar, welcher Termin „als erster feststand“. Ob es ein wie auch immer Gerätes gemeinsames Format geben werde, sei noch offen. Zunächst einmal „müssen wir intern klären, ob das auch für die Re:Publica einen Nutzen hat“.


Autor:

Holger Schellkopf

Chefredakteur Digital. Sozialisiert mit Print, konvertiert zu digital. Wild entschlossen, doch noch eine wirkliche Ahnung von der Sache mit dem Coden zu bekommen. Feste Überzeugung: Digital Journalism rocks! Versucht ansonsten, sich so oft wie möglich auf das Rennrad zu schwingen oder in die Laufschuhe zu steigen.