Terminänderung :
OMR muss in den Mai umziehen

Neuer Termin für #OMR19: Statt wie geplant Ende Februar findet das Festival 2019 am 7./8. Mai statt und kollidiert dadurch auch mit der Re:Publica.

Text: Holger Schellkopf

OMR-Macher Philipp Westermeyer ist mit der Verschiebung des Festivals in den Mai 2019 nicht glücklich. Es habe aber keine Alternative gegeben.
OMR-Macher Philipp Westermeyer ist mit der Verschiebung des Festivals in den Mai 2019 nicht glücklich. Es habe aber keine Alternative gegeben.

Alles neu macht der Mai: Das gilt im kommenden Jahr sogar für die Online Marketing Rockstars. Das Festival #OMR19 wird nicht, wie ursprünglich geplant, am 28. Februar und 1. März stattfinden, sondern erst am 7. und 8. Mai des kommenden Jahres. Wirklich glücklich ist OMR-Macher Philipp Westermeyer nach eigener Aussage mit der Verschiebung nicht, es habe aber schlichtweg keine andere Möglichkeit gegeben.

Der ursprünglich geplante Termin sei vor allem bei sehr vielen Ausstellern durch die Überschneidung mit dem Karneval auf große Ablehnung gestoßen, auch für die Besucher wäre das nicht gerade optimal gewesen, räumt Westermeyer ein. Deshalb habe man verschieben müssen.

Unter Berücksichtigung aller wichtigen Faktoren, von Hallenverfügbarkeit bis Schulferien, sei schließlich der jetzt festgelegte Termin als einziger machbarer Slot in der Zeit von Anfang März bis Ende Mai übrig geblieben. Es gebe insgesamt über das ganze Jahr hinweg nur wenige Zeitfenster für eine Veranstaltung wie die OMR, sagt Westermeyer.

Re:Publica-Macher „not amused“

Für den neuen Termin mussten die Macher gleich in mehrere sauere Äpfel beißen. Zum einen verlässt das Festival den gewohnten Platz am Ende der Woche; statt Donnerstag und Freitag steht im kommenden Jahr Dienstag und Mittwoch auf dem Programm.

Noch unangenehmer ist, dass #OMR19 jetzt auch mit einer der wenigen anderen deutschen Großveranstaltungen rund um digitale Themen kollidiert. Die Re:Publica in Berlin, gerade erst mit rund 10000 Besuchern zu Ende gegangen, wird kommendes Jahr vom 6. bis zum 8. Mai stattfinden. Mit Blick auf die Aussteller gebe es nicht sehr viele Überschneidungen bei den Veranstaltungen, sagt Westermeyer.

Bei den Besuchern könnte die Sache schon etwas anders aussehen. Auch deshalb habe man versucht, die Terminkollision auch im Kontakt mit den Re:Publica-Machern zu vermeiden, so Westerermeyer, da die Überschneidung für alle Beteiligten nicht gut sei. Letztlich sei dies aber nicht gelungen. Deshalb denke man jetzt gemeinsam darüber nach, aus dem Schaden einen Nutzen zu machen und suche nach Möglichkeiten, wie #OMR19 und #rp19 "etwas gemeinsam machen" könnten.

Andreas Gebhard, Mitgründer der Re:Publica, bestätigt, dass es Kontakt zur OMR gegeben habe. Gebhard lässt aber auch keinen Zweifel daran, dass man von der Überschneidung alles andere als begeistert ist. „wir sind natürlich nicht gerade froh darüber.“ Und es sei ja auch klar, welcher Termin „als erster feststand“. Ob es ein wie auch immer Gerätes gemeinsames Format geben werde, sei noch offen. Zunächst einmal „müssen wir intern klären, ob das auch für die Re:Publica einen Nutzen hat“.


Autor:

Holger Schellkopf

Chefredakteur Digital. Sozialisiert mit Print, konvertiert zu digital. Wild entschlossen, doch noch eine wirkliche Ahnung von der Sache mit dem Coden zu bekommen. Feste Überzeugung: Digital Journalism rocks! Versucht ansonsten, sich so oft wie möglich auf das Rennrad zu schwingen oder in die Laufschuhe zu steigen.