Spotpremiere :
"One Thing": Volkswagen setzt Golf-Kampagne fort

Unmittelbar vor der "Tagesschau" feiert am heutigen Freitag der neue TV-Spot für den VW Golf VII Premiere. Damit läuten Volkswagen und DDB die zweite Phase der "One Thing"-Kampagne ein. W&V Online zeigt den Film vorab.

Text: Frauke Schobelt

- 7 Kommentare

Unmittelbar vor der "Tagesschau" der ARD feiert am heutigen Freitag der neue TV-Spot für den VW Golf Premiere. Damit läuten Volkswagen und die Kreativagentur DDB die Positionierungsphase der "One Thing"-Kampagne ein, die Anfang September in 33 Ländern startete. Am Sonntag, 7. Oktober, läuft der Werbespot zeitgleich auf den großen Privatsendern.

Eine Hochgeschwindigkeitskamera, die 18.000 Bilder pro Sekunde schießt, ein 60-köpfiges Drehteam und zehn Tage Produktionszeit: Volkswagen scheute keine Kosten und Mühen, um diesmal das Design des Golf aufwendig ins rechte Licht zu rücken. Mit "revolutionären Filmtechniken und großen Wassermengen" inszeniert der britische Regisseur und High-Speed-Pionier Steve Downer die Entstehung der siebten Modell-Generation (Produktion: Mad Cow). Der Werbeclip entstand im Juli in den Babelsberger Filmstudios und im August in der Wüste bei Los Angeles.

Auch in Online und Print wird die Kampagne weiterentwickelt. Auf der Website onething.de können Autofans in einer interaktiven "Driving Experience" den Golf aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und beim virtuellen Rundlauf Lackierung, Felgen und Innenausstattung ändern. Zu Wort kommen außerdem VW-Experten, die an der Entwicklung des neuen Golf mitarbeiteten.

Während in der Launchphase der Mensch im Zentrum der Print-Kampagne stand, rücken die neuen Print-Motive den Golf in den Mittelpunkt. Fotografiert hat die Motive Alex Rank, der bereits an Kampagnen für Jetta, CC, Sharan und Multivan mitwirkte.

Auf Agenturseite sind DDB Team Blue / DDB Berlin / DDB London für den TV-Spot verantwortlich. DDB Tribal verantwortete auch die erste Kampagnenphase. Der Golf-Stammbetreuer musste den Etat im Vorfeld im Pitch verteidigen, trat unter anderem gegen die ausländischen Kreativagenturen Santo und Sid Lee und den zweiten deutschen VW-Stammbetreuer Grabarz & Partner an. Nun teilen sich DDB Tribal und Grabarz & Partner gemeinsam den Golf-Etat.  


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



7 Kommentare

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Anonymous User 6. Oktober 2012

Schade, dass die goldenen Zeiten der VW Werbung vorbei sind. Für den Launch des neuen Golf hätte man nun wirklich etwas herausragendes machen können. Ob nun Phase 1 oder Phase 16. Das ist alles unter Mittelmass. Schlimme Filme und Anzeigenmotive.

Anonymous User 6. Oktober 2012

Bill Bernbach dreht sich im Grab um. Mit dieser Kampagne hat DDB endgültig sein Erbe verraten und kann jetzt all die wohlfeilen B.B. Zitate auf Notizblöcken und Radiergummis aus dem Fenster werfen. Natürlich mit besonderer Unterstützung einiger italienischer Karriereristen im Wolfsburger Marketing.

Anonymous User 5. Oktober 2012

Dann doch lieber echte Schauspieler und übersetzungsbedingte Synchro als so gekünstelte Laien-Profis von Carglass.

Anonymous User 5. Oktober 2012

Warum ist Phase 1 "der einen" Kampagne so schlecht gecastet, so schlecht synchronisiert und insgesamt so furchtbar gequält und gekünstelt produziert? Puh! Und dann soll uns Phase 2 mit tollen Effekten und gaaanz viel Wasser in der Wüste überraschen. Hä? Bin sehr gespannt auf Phase 3....

Anonymous User 5. Oktober 2012

@Alex: Oha, das ist genial. Also erst Fragen stellen. Dann Fragen aufwerfen. Und zum Schluss? Man darf gespannt sein auf die dritte Phase. So geht also integrierte Kommunikation.

Anonymous User 5. Oktober 2012

@ Dirk: One thing - hundred questions. Und schon ist man wieder bei den Fragen der "Phase 1". Der Kreis schließt sich.

Anonymous User 5. Oktober 2012

Hat diese "Phase 2" der Kampagne in irgendeiner Weise mit den Fragen der "Phase 1" zu tun? Wurde das so als "Fortsetzung" konzipiert?

Warum genau kann man sich auf diesen Golf verlassen?

Was soll das mit dem Wasser?

Wieso fährt das Auto dann durch Nebel?

Was hat es anschließend in der Wüste verloren?

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