Opel macht VW-Mann zum Marketing-Chef

Der angeschlagene Autobauer Opel wildert bei der Konkurrenz: Offenbar soll Alfred Rieck, zuletzt zuständig für Sonderaufgaben im Vertrieb bei VW, nach Rüsselsheim wechseln und den scheidenden Alain Visser ersetzen.

Text: Anja Janotta

20. Mar. 2012

Der angeschlagene Autobauer Opel wildert bei der Konkurrenz: Offenbar soll Alfred Rieck, zuletzt zuständig für Sonderaufgaben im Vertrieb bei VW, nach Rüsselsheim wechseln und den scheidenden Alain Visser ersetzen, schreibt die "Financial Times Deutschland". Er würde dort unter Vorstandschef Karl-Friedrich-Starcke den Vorstandsposten für Marketing und Vertrieb übernehmen. Der Aufsichtsrat soll über die Personalie am 28. März abstimmen. Offiziell gibt es noch keine Stellungnahme.

Rieck hat während seiner VW-Karriere in China als Vize-Präsident der VW-Gruppe und Skoda-Präsident agiert. Die Erfolgsgeschichte von Skoda könne nun als Vorbild für Opel dienen, so die "FTD". Rieck, der in den 80er Jahren auch bei Volvo schon Marketing- und Vertriebsmanager war, könnte Ende Juni wechseln. Dann endet sein Vertrag mit VW.


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Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.



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