Kampagne von Scholz & Friends :
Otelo macht im TV Schluss mit "Entweder-Oder"

Otelo-Kunden müssen sich nicht entscheiden. Zumindest ist das die Botschaft der neuen Kampagne von Scholz & Friends. Die Vodafone-Marke schaltet zwei TV-Spots und verzichtet dabei auf das altbekannte Werbegesicht Günter Netzer.  

Text: Sebastian Blum

Scholz & Friends hat eine neue Kampagne für Otelo entwickelt.
Scholz & Friends hat eine neue Kampagne für Otelo entwickelt.

Otelo-Kunden müssen sich nicht entscheiden. Zumindest ist das die Botschaft der neuen Kampagne von Scholz & Friends: Seit Ende April laufen bereits zwei 15-Sekünder unter dem Claim "Otelo macht Schluss mit Entweder-Oder". Die Vodafone-Marke schaltet nun zwei neue TV-Spots, wie die beiden Vorläufer kommen sie ohne das altbewährte Testimonial Günter Netzer aus. Das Fußball-Idol gab noch im letzten Jahr den Lebemann für Otelo.

Denkt man den Slogan der Kampagne ein wenig weiter, stellt sich jedoch die Frage: Bedeutet das Ende von "Entweder-Oder" nicht einfach nur "weder das Eine noch das Andere", also ein "Weder-Noch"? - Eine Assoziation, die man bei Otelo sicher nicht wecken möchte. Die Agentur legt das Motto naturgemäß anders aus: "Mit dem Leitsatz machen wir deutlich, dass Otelo den Mut hat, Konventionen zu brechen und ein neues Telekommunikationszeitalter einzuleiten", erklärt Constantin Dudzik, Chefstratege bei Scholz & Friends Berlin. Wie der Claim zu deuten ist, zeigt sich vielleicht am besten Betrachten der beiden Spots.

Neben TV wird Otelo auch in Print und Online werben. Den Etat der Telko-Marke hatte zuvor die Agentur Geometry Global gehalten.