Kunden-Programm Up :
Otto setzt auf Liefer-Flat

Der Online-Shop Otto.de will mit einer Liefer-Flat bei den Verbrauchern punkten. Otto Up heißt das Kunden-Programm der Hamburger.

Text: Ulrike App

Otto.de startet das Programm Otto Up.
Otto.de startet das Programm Otto Up.

Der Online-Händler Otto hat eine Antwort auf Amazon Prime gefunden: "Otto Up" heißt sie. Für 19 Euro können sich die Kunden ein Jahr lang beliefern lassen. Zu dem neuen Programm gehört jedoch nicht nur eine Liefer-Flat. 

Die kostenlose Basis-Variante von "Otto Up" - verfügbar für alle Kunden - bietet Vorteile wie ein digitales "Up-Sparbuch" - zum Sammeln und Einlösen von Shopping-Guthaben. Es gibt beispielsweise für jeden gekauften und anschließend bewerteten Artikel einen Bonus von einem Euro gut geschrieben. Außerdem locken die Hamburger mit speziellen Angeboten und Aktionen für die Stamm-Klientel. Für das "Up-Grade" - die Liefer-Flat - müssen die Kunden aber 19 Euro bezahlen.

Laut einem Werbefilm umfasst das Paket unter anderem telefonische Beratung, Ratenzahlung und kostenfreie Retouren. In dem Video duzt Otto seine Kunden - dieser lockere Ton gehört zur neuen Markenpositionierung des Händlers. Das Unternehmen greift nicht nur intern zum "Du", auch nach außen verzichtet Otto auf das steife "Sie". Aktuell justieren die Hamburger ihre Marke neu - mit Hilfe der Agentur Heimat, Berlin.

Youtube-Inhalte aktivieren

Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Otto-Konkurrent Amazon hingegen hat Prime 2007 in Deutschland eingeführt und kassiert inzwischen 69 Euro pro Jahr. Jedoch bündelt der US-Konzern unter der Marke nicht nur den Premiumversand, sondern auch verschiedene Streaming-Möglichkeiten für die Kunden.  Bei Ebay Plus wiederum müssen die Verbraucher 19,90 Euro im Jahr berappen. 


Autor:

Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.