Heimat :
Otto zieht Werbebilanz

Händler Otto legt mit einer Herbstoffensive los - und nutzt den Start für eine werbliche Zwischenbilanz. Die Hamburger veröffentlichen Daten rund um die Zusammenarbeit mit der Agentur Heimat.

Text: Ulrike App

Seit März 2013 bemüht sich die Marke Otto nachhaltig um ein frischeres Image. Dabei ist ihr die Agentur Heimat, Berlin, behilflich. Den Start der Herbst-/Winteroffensive Anfang September 2015 nutzt nun Marc Opelt, Otto-Bereichsvorstand Vertrieb, für ein kleines Zwischenfazit. Die Hamburger veröffentlichen einige Daten rund um die Zusammenarbeit mit Heimat: Bisher bringt es das Duo auf 14 TV-Spots, 15 Printmotive sowie 229 Online- und Mobile-Werbemittel. Der jüngste 35-Sekünder "Der Abscheid" zeigt ein Paar am Flughafen (Produktion: Czar Film; Regisseur: Martin Werner). Dazu gesellen sich ab dem 1. September Anzeigen, Social Media und Werbemaßnahmen im Netz. Darin geht es um gute (ironisch gemeinte) Gründe für einen Kleiderkauf.

"Der Imagewandel bei Otto ist im vollen Gange", kommentiert Opelt. "Beim Thema Onlineshopping soll unsere Zielfrau direkt an otto.de denken", erklärt er. Einige Details zur Kampagnenwirkung hat das Unternehmen in einer Infografik festgehalten. So betont die Marke unter anderem, dass sich die Werbeerinnerung zwischen 2012 und 2015 von 23 auf 48 Prozent gesteigert habe. Der Werbe-Spruch "Gefunden auf otto.de" soll die Damen auf die Website locken. Laut Otto kletterten die Klickzahlen im Kampagnenzeitraum um durchschnittlich 33 Prozent nach oben. Ein weitere Zahl: Ein Viertel der Menschen, die den Spot gesehen haben, erinnern sich ungestützt an den Claim. Letztendlich geht es aber vor allem darum, neue Kundschaft zu finden: Nach Auftakt der Kampagne im März 2013 ist die Anzahl der Neukunden im ersten Halbjahr um rund ein Viertel gestiegen, so Otto. 

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Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.