Event :
OWM Advertiser's Night: Gutes Omen für 2013

Die Gäste kamen nicht nur zahlreich zur Advertiser’s Night der OWM nach Berlin. Die über 300 Profis aus der Marketingbranche waren auch bestens gelaunt und wirkten sehr entspannt. Und diskutierten kontrovers über so manchen neuen Werbeauftritt.

Text: Jochen Kalka

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Hoffentlich ist das ein Omen für das kommende Jahr. Die Gäste kamen nicht nur zahlreich zur Advertiser’s Night der Organisation Werbungtreibender im Markenverband (OWM) nach Berlin. Die über 300 Profis aus Unternehmen, Agenturen und Medien im Umspannwerk am Alexanderplatz waren auch bestens gelaunt und wirkten sehr entspannt (passend zur optimistischen Prognose in der OWM-Jahresumfrage). Audi-Werbechef Lothar Korn zum Beispiel tauchte ganz zwanglos im Pulli auf.

Die Sponsoren hatten sich schließlich nicht lumpen lassen. Köstlichkeiten wie „Navarin vom Friesenlamm“ und die marinierte Spanferkelschulter bildeten eine perfekte Grundlage für gute Gespräche. Wie bereits im vergangenen Jahr wachte Rotkäppchen-Marketingchef Peter O. Claußen über den guten Geschmack bei den Trinkgewohnheiten der Gäste. Und eine ganz besonders reizende Idee hatte Sponsor Wall: Eine Whisky-Lounge, wo man neue schottischstämmige Bekanntschaften schließen konnte.

Außergewöhnlich viele Manager waren in diesem Jahr von Seiten der Unternehmen vertreten. Vor allem Postbank-Werbechefin Margret Dreyer und ihr Kollege von den Sparkassen, Lothar Weissenberger, dürften gespannt auf den Folgetag gewesen sein. Auf der Fachtagung am Donnerstag stellte der Marketingdirektor der Deutschen Bank, Thomas Schaaf, den aktuellen Marktauftritt für Privat- und Geschäftskunden vor. Schaaf präsentierte im Prinzip nichts Neues. Ganz anders als der Konkurrent Commerzbank, der gerade vor wenigen Tagen einen sehr mutigen neuen Ansatz fährt. Kein Wunder, dass der neue Auftritt der Commerzbank auf der Advertiser’s Night kontrovers diskutiert wurde.

"Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit in der Kommunikation" - so ist die aktuell laufende OWM-Fachtagung überschrieben, die von Uwe Becker, Media Direktor von Unilever Deutschland und Vorsitzender der OWM, am heutigen Donnerstag eröffnet wurde. Für reichlich Diskussionsstoff sorgte jüngst seine Einschätzung, dass ein neuer Managertyp in Marketingabteilungen gefragt ist. Basis ist eine aktuelle Analyse der OWM und McKinsey, die erhebliche Wissenslücken im Marketingmanagement anprangert. (jok/ros)


Autor:

Jochen Kalka, Chefredakteur
Jochen Kalka

ist jok. Und schon so lange Chefredakteur, dass er über fast jede Persönlichkeit der Branche eine Geschichte erzählen könnte. So drängt es ihn, stets selbst zu schreiben. Auf allen Kanälen.



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