Berlin-Wahl am 18. September :
Peinlicher Wahlkampf-Song: Schlager-Fiasko der Berliner CDU

Seit Jahren hat die CDU mit Stimmenschwund in den Metropolen zu kämpfen. Spätestens jetzt wissen wir, warum: Mit ihrem Wahlkampfsong zur Berlin-Wahl blamiert sich die Hauptstadt-CDU bis auf die Knochen.

Text: W&V Redaktion

- 18 Kommentare

Szene aus dem Berliner CDU-Wahlkampfvideo.
Szene aus dem Berliner CDU-Wahlkampfvideo.

Seit Jahren hat die CDU mit Stimmenschwund in den Metropolen zu kämpfen. Spätestens jetzt wissen wir, warum: Mit ihrem Wahlkampfsong zur Berlin-Wahl blamiert sich die Hauptstadt-CDU bis auf die Knochen.

Der "Wahl-Berliner" Tobias de Borg (eine lokale "Popschlager"-Größe) reiht darin so herrliche Liedzeilen aneinander wie "Du brauchst viel mehr Leidenschaft - Sicherheit Tag und Nacht" oder "Du brauchst Herz und Sachverstand - Weltstadt und Bundesland".

Die traurige Wahrheit ist: Mit diesem Quatsch-Lied wären die Macher selbst beim "Großen Schlagerfest" mit Florian Silbereisen durchgefallen. Und selbst in der Schlagermetropole Aspach im Rems-Murr-Kreis (Schlager-Open-Air mit Andrea Berg) würden die Zuhörer bei diesem hochpeinlichen Geträller in Scharen davonlaufen.

Aber hören Sie selbst - "Zeit für ein starkes Berlin":


Autor:

W&V Redaktion
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18 Kommentare

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Anonymous User 12. September 2016

Ne, Freunde. Das hat mit Journalismus nichts zu tun.
Ein Wahl-Berliner ist nicht in Anführungszeichen zu setzen, selbst als Zitat nicht (da unerheblich, hier auf ein Zitat zu verweisen). Der Popschlager in diesem Duktus übrigens auch nicht. Leuchtet als Eigenname ein.
Die merkwürdigen Verweise/Verbindungen oder eben Nicht-Verbindungen zu Silbereisen und dem Rems-Murr-Kreis wirken bemüht, irgendwie beleidigend, auf jeden Fall aber diffamierend des Diffamierens wegen.
Ich schließe mich Lapidarix an: Eurem Autor ist offenbar die eigene Politgesinnung mächtig in die Tastatur gerutscht.
Darf nicht passieren!

Anonymous User 31. August 2016

... Eins habt ihr mit diesem Artikel und besonders mit der Überschrift definitiv geschafft: ganz prima click-Resultate !!!
Genauso funktionieren auch BILD & Co. - und da solltet Ihr Euch vielleicht die Frage stellen, ob das tatsächlich Euer Anspruch ist, clicks um jeden Preis ? Ich würde mal vermuten, dieser Preis ist zu hoch.
Aber das wird bei Euch scheinbar nicht wahrgenommen, denn auch nach nachdenklich machenden Kommentaren gestern wurde der Artikel heute immer noch in sämtlichen wuv-Mails aufgeführt. Mir persönlich wäre so etwas ja wirklich peinlich ...

Anonymous User 31. August 2016

Also wer den Müll gut findet, wählt bestimmt auch CDU!!1! Oh, wait...

Anonymous User 31. August 2016

Ein wirklich sehr peinlicher Artikel! Selten eine so absichtsvoll verdrehte Argumentation gelesen! Ich frage mich ernsthaft, was hat dieser Hetzartikel in einem Kommunikations-Fachblatt zu suchen!

Anonymous User 31. August 2016

das peinliche Fiasko ist wohl eher der Text des Artikels ... schauen wir uns das mal an:

<< Seit Jahren hat die CDU mit Stimmenschwund in den Metropolen zu kämpfen. Spätestens jetzt wissen wir, warum >>
Ernsthaft? weil jetzt ein Schlager-Lied für die CDU wirbt, hat die CDU seit Jahren mit Stimmenschwund zu kämpfen *kopfschüttel*

<< Der "Wahl-Berliner" Tobias de Borg (eine lokale "Popschlager"-Größe) >>
muss man unbedingt sagen, dass es eine LOKALE Größe ist ... ich denke aber, dass die textlichen Inhalte von der CDU kommen und nicht vom Sänger.

<< Mit diesem Quatsch-Lied >>
ein Quatsch-Lied wäre es gewesen wenn ein Bär mit piepsiger Stimme das Lied gesungen hätte ...

Hat den Artikel ein Praktikant geschrieben? Euer neuer Azubi? Eure Kaffeetante? Das ist wohl eher die traurige Wahrheit - nicht der Werbespot

Anonymous User 31. August 2016

Also hier übertreibt der Verfasser. Ich habe schon 100 mal schrecklicheren Schlager gehört! Finds okay.

Anonymous User 31. August 2016

Wo wir jetzt schon alle verantwortlichen für den Spot hier in den Kommentaren haben, könnten wir doch eine kleine Fragestunde veranstalten.

Wer will was wissen? Hier wird's bestimmt gelesen und beantwortet.

Anonymous User 31. August 2016

Ich lese den Artikel und traue mich kaum das Video zu öffnen so schlimme Erwartungen hatte ich an den Song. Aber siehe da - positive Überraschung. Schlager hin- oder her. Musik bleibt Geschmackssache. Aber ich habe schon schlimmeres gesehen und gehört.
Das was mich stört ist, dass die CDU hier poppiger und jugendlicher Auftritt als sie wirklich ist und das Video nicht dem Kern der Partei entspricht. Hier passen Auftraggeber und Ergebnis nicht zusammen.
Ebenso wenig wie die Meinung des Verfassers und das eigentliche Niveau der W&V.

Anonymous User 30. August 2016

Also für die bräsige Zielgruppe der CDU ist das doch perfekt. Slogan ohne konkrete Inhalte, so wie es sein muss, will man das Wahlvieh an die Urne treiben. Also ich denke bei der CDU in erster Linie an die Parteispendenaffäre, die Gnade der später Geburt, Merkels Kniefall vor Bush (Sie war für den Irak-Krieg.), Nazirichter Filbinger und nicht zuletzt an von Wasserwerfern ausgeschossene Augen in Stuttgart. Für ein starkes Berlin Huiiiii!

Anonymous User 30. August 2016

Was durchfällt ist doch wohl der Text und der war nun mal so von der CDU bestellt.

Anonymous User 30. August 2016

Ich find es nicht schlimm, im Schlagerbereich gibt es viel schlimmeres.
Die Bilder sind geil!

Anonymous User 30. August 2016

Über das Lied kann man streiten. Aber: Tobias de Borg ist in der Hauptstadt angesagt und wird sicher bald auch in Westdeutschland bekannt sein. Zumindest seine Verpflichtung ist ein großer Wurf.

Anonymous User 30. August 2016

Ich finde das ganz eingängig. Und wenn ich mir die OTTO Spots anschaue, die auch kreativ gelobt werden, kann ich nicht verstehen, dass dieser Spot so runter gezogen wird. Wer hier lebt und die Energie der Stadt aufsagt, der singt durchaus optimistisch mit. Für ein starkes Berlin.

Also: Ich find´s gut!

Anonymous User 30. August 2016

Noch schlechter als der Song ist die unreflektierte Meinung, die hier gebildet wird. Was wollt Ihr, liebe w&v? Ist doch voll auf Zielgruppe und in dieser Hinsicht das Gegenteil vom unpassenden FDP-Guerilla-Gedöns vor dem Berghain.

Anonymous User 30. August 2016

Peinlich und ein Fiasko ist hier maximal der Artikel !!!
Die Überschrift hat maximal Bildzeitungs-Niveau.
Der erste Absatz ist leider sehr oberflächlich und (vorsichtig ausgedrückt) unüberlegt argumentiert.
Der Rest des Artikels besteht nicht aus Fakten, sondern maximal einer persönlichen Meinung, die bestimmt nicht jeder teilen muss und wird.

Ich finde den Wahlkampfsong auch nicht umwerfend, das Niveau dieses Artikels rangiert aber definitiv deutlich darunter. Das wäre dann mal meine Meinung...

Anonymous User 30. August 2016

Bitte erspart mir doch diese ewige, scheuklappenbehaftete Cannes- und Awardbewertungsmentalität. Denkt doch mal in der Realität außerhalb Eurer Vitra-Stühlchen. Das verstehen die Menschen da draußen, das wollen die Menschen da draußen. Die ca. 98%, die nicht w&v lesen und auch Amir Kassaei nicht kennen. Ihr werdet alle noch große Äuglein machen....

Anonymous User 30. August 2016

Wenn der Spot Wirkung zeigt, wird die Berliner CDU womöglich ganz, ganz stark sein müssen.

Anonymous User 30. August 2016

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