Was die Kampagne außerdem zeigen soll: Peloton will mehr als nur ein Bike sein. Neben Cardio-Training zeigt der Spot die Protagonisten bei Kraft- und Yoga-Workouts. Zudem will die Marke die Bedeutung von Musik für das Konzept Peloton klarmachen. Eigens für den Spot hat Peloton mit Universal Music zusammengearbeitet und die aufstrebenden Künstler Duckwrth und Crown Lands dafür gewonnen, den klassischen Song "Feeling Good" von Nina Simone neu zu interpretieren. Während jedes einzelne Familienmitglied im Spot gezeigt wird, wechselt das Musikgenre und will damit die Trainingsvielfalt von Peloton hervorheben. Der Mix treibe musikalisch nach vorn und motiviere nicht nur eines der Familienmitglieder zum Mitsingen. Anke Drewicke, Head of Marketing Germany, hatte erst vergangene Woche bei der Munich Marketing Week davon berichtet, wie viel Wert Peloton auf das Thema Musik liegt und sich das auch einiges kosten lässt.

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Der TV-Spot wurde in Zusammenarbeit des deutschen und des britischen Peloton Marketing-Teams produziert. In Deutschland ist Anke Drewicke, Head of Marketing Germany, für Kreation und Vermarktung verantwortlich: "Mit der Kampagne starten wir in Deutschland in eine neue Phase. Bislang stand für uns an erster Stelle, das Konzept hinter Peloton zu erklären. Jetzt widmen wir uns immer mehr der Marke und zeigen, dass Peloton ein Angebot für die ganze Familie ist." Der Spot wird in einer 20- sowie einer 30-sekündigen Version bis 24. Dezember auf reichweitenstarken Sendern zu sehen sein und zudem durch eine Digital- sowie Social-Media-Kampagne unterstützt.

Im vergangenen Jahr hatte sich Peloton mit seiner Weihnachtskampagne für den internationalen Markt nicht nur Freunde gemacht, vorübergehend sogar einen gediegenen Shitstorm erlebt. Geschadet hat es der Marke am Ende aber nicht, im Gegenteil.



Autor: Holger Schellkopf

Chefredakteur. Mitglied der W&V-Geschäftsleitung. Sozialisiert mit Print, konvertiert zu digital. Findet beides prima. Feste Überzeugung von @hschellk : Digital Journalism rocks! Versucht ansonsten, sich so oft wie möglich auf das Rennrad zu schwingen oder in die Laufschuhe zu steigen.